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Danke!

Ich möchte mich heute bei allen bedanken für das letzte Jahr. Denn ohne Dich lieber Leser, wäre das hier nur halb so lustig. Danke für eure Unterstützung, eure Kommentare und die Anregungen. Auch für die Kritik. Einen Jahresrückblick finde ich doof…wer möchte schon zum hundertsten mal lesen was ich hier und auf Facebook immer wieder angesprochen habe?

Nur kurz: Für mich war das Jahr sehr erfolgreich, mit beiden Blogs, mit der Sendung, den Fortbildungen und alle dem, es war anstrengend aber doch sehr lehrreich. Für das nächste Jahr wünsche ich mir mehr Ruhe, mehr Freizeit und mehr Sport und mehr Privatleben…

Ich halte euch dann auf dem laufenden was daraus wurde 😉 und machen wir uns nichts vor, das nächste Jahr wird nicht besser, es wird einfach nur anders. ❤

Ich hoffe ihr rutscht gut rein! Ein frohes 2017 euch allen!

 

Herzliche Grüsse aus Warschau,

 

Nanny Anny

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Nanny Anny zu Gast bei „UGLY TRUTH“

Ja, anhand meiner Augenringe kann man mir die Last der letzten Wochen deutlich ansehen. Aber hey..noch 4. Tage und dann geht es für mich auch endlich in den wohlverdienten Urlaub. Wellness, Entspannen und all das..yeah! Aber bevor es soweit ist, habe ich meinen Blog hier auch in meiner Sendung vorgestellt.

Aufklärungsbedarf

Weil es immer noch Aufklärungsbedarf gibt, zwischen Eltern und Nannys. Gerade vor ein paar Tagen musste ich eine Familie abmahnen, und das Arbeitsverhältnis kündigen von einem kleineren Job. Die dachten auch man lasse sich ewig alles gefallen und fielen bestimmt aus allen Wolken, als der Brief ins Haus flatterte.

Ausgangspunkt war, ich komme jeden Mittwoch für 10.5 Std rein, sie haben 5. Wochen Ferien, vertraglich geregelt. Dumm nur, dass es seit beginn nach ihrer Lust und Laune ging. Mal Ja, mal Nein, mal vielleicht, mal wussten sie es nicht genau, ob sie mich am Mittwoch brauchten. Aber gezahlt, für dieses hin und her haben sie nie. Nur die effektiven Stunden die ich da war, was so nicht rechtens ist. Man kann schliesslich nicht jeden Mittwoch im Monat besetzen und dann nur einen in Anspruch nehmen, und nur den zahlen,  obwohl per Vertrag alles geregelt ist. Das habe ich dann angesprochen- es wurde ignoriert. Man behandelte mich als hätte ich einen Vertrag auf Abruf.

„Reiss dich zusammen, ich habe Verpflichtungen!“

Als ich dann mal krank wurde, sprach mir die Dame des Hauses aufs Band: „Du musst Dich zusammen reissen, ich habe schliesslich Verpflichtungen!“

Das muss man sich mal vorstellen! Sie erhielt darauf eine SMS von mir mit der Kündigung, und eine Aufforderung die ausstehenden Stunden zu begleichen. Ich hatte nun genug Geduld und Kulanz bewiesen. Schliesslich hatten sie auch nur einmal geschafft pünktlich zu zahlen..in 7 Monaten! Man ist auch nur ein Mensch..und, wenn es mich nur hier und da braucht…dann kann man sich schließlich nun anders organisieren. Jeder der mich kennt, weiss, ich bleibe nicht wegen ein wenig Kopfweh oder Schnupfen zu Hause.

Schliesslich sei ich weder auf Abruf noch zu ihren Diensten wann sie es für nötig hält. Wir haben schliesslich einen Vertrag der bindend ist. Das war, die für sie, unschöne Wahrheit. Wir konnten uns einigen und sie zahlen mir nun den Betrag und den erst, denn ich wurde freigestellt für die Kündigungsfrist. Ohne Möglichkeit mich von den Kindern zu verabschieden. So weit so gut. Es sind ihre Kinder. Nur finde ich es verdammt Schade. Schliesslich habe ich diesen ERROR nicht herbeigerufen.

Liebe Nannys, lasst euch nichts gefallen

Habt keine Angst für eure Rechte einzustehen. Wenn euch einer deswegen nicht einstellen möchte, würde es mich eh stutzig machen. Denn wer sich fair verhält, muss auch nichts fürchten. Und sorry, wir sind weder Leibeigene,  noch eure „Sklaven“ die so tanzen wie ihr es wollt. Man hat nicht umsonst Verträge, die bindend sind und Gesetze erlassen! So wie ihr als Arbeitnehmer Rechte habt in eurer Firma, so haben wir sie auch, wenn wir angestellt sind bei euch! Und by the way: Wenn wir auch nach Lust und Laune zu Arbeit erscheinen würden..na ich weiss nicht wie lange die Eltern das mitmachen würden.

 

Viel Spass beim ansehen und wenn ihr Fragen habt- nur zu! Schreibt mir:

M. Poppins@gmx.ch 

 

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Studie «Paare werden Eltern»

Bevor ich euch nun auf den Wecker gehe, lasse ich die Studie und ihre Ergebnisse für sich sprechen.

Denn als ich mich mal erdreistet habe zu sagen. „Mit Kindern ändert sich alles!“ war man recht gehässig und ich hätte ja keine Ahnung…Stimmt, nach über 15 Jahren in diesem Beruf, als Erzieherin und Nanny, hat man keine Ahnung, nie hinter die Kulissen gesehen und überhaupt…Auch gehässig war man gegenüber Eltern die es bereuen Kinder bekommen zu haben…darüber schrieb ich mal hier unter Regretting Parenthood

Wir müssen über diese Sachen offen reden. Kinder bekommen ist kein Spaziergang durch den Park und das Kind läuft nun mal nicht so nebenbei. Kinder verändern alles. Ob einige das wahrhaben möchten oder nicht.

Studie «Paare werden Eltern»

Das Ziel dieser Studie besteht darin, herauszufinden, inwieweit die Paarkompetenzen von werdenden Eltern gestärkt werden können, um die Partnerschaftszufriedenheit beim Übergang zur Elternschaft und auch längerfristig auf einem stabilen Niveau zu halten oder gar zu verbessern.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem psychologischen Institut der Universität Zürich (Lehrstuhl Klinische Psychologie Kinder/ Jugendliche & Paare/Familien) und dem Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Nordwestschweiz erarbeitet.

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und von der Gesundheitsförderung Schweiz finanziell unterstützt.

www.paarewerdeneltern.ch

 

Quelle und ganzer Beitrag: Tagesanzeiger 

Anmerkung: Zu einer Pause riet ich den Eltern bereits hier. 

Schönen Sonntag Abend,

 

Nanny Anny

 

Bild: Pexels

 

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Was macht Nanny Anny so gerade?

Bestimmt habt ihr mitbekommen, dass es ruhiger her geht als sonst hier. Das liegt an mehreren Gründen. Auf dem anderen Blog erscheint gerade das Weihnachts Special in Zusammenarbeit mit City Channel 1 – UGLY TRUTH. Jeden Tag ein Thema, dass von Zuschauern und Bloggern bestimmt wurde als Sendung und Beitrag. Das ist ne menge Arbeit sag ich euch, macht aber auch extrem viel Spass. Ausserdem war ich als Nanny wieder unterwegs und habe mal wieder einen Auftrag  von einer  tollen Agentur angenommen. Dieses Mal ging es zum „basteln“ mit Kindern in einem Café in Zürich und als Maskottchen „Topsy“ durfte ich auch Erwachsene zum schmunzeln bringen. Anbei ein paar Impressionen von den tollen 4. Tagen =)

 

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Nanny Anny mit Topsy 

 

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Nanny Anny als Topsy mit ehemaligem Kind aus der Krippe und ehemaligen Praktikantin

Hätte ich nur gewusst, wie gross der Kopf von Topsy ist…na ja. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spass gemacht, klein und gross zum Lachen zu bringen. Ich bin dann auch immer vor an die Eisbahn an die Europa Allee und habe dort in dem Kostüm getanzt. Das war richtig lustig, denn ich würde am liebsten öfter einfach so auf der Strasse tanzen, aber ihr könnt euch ja vorstellen wie die Leute dann schauen würden. Mit dem Kostüm, konnte ich also endlich mal die „Sau“ raus lassen. Am lustigsten war es zu den Tunes von den Bee Gees „Stayin`Alive“ 

Mütter hielten ihre Handykamers drauf, Kinder tanzten an den Händen von Topsy mit. Alle Gesichter strahlten. Es war heiss…gerade mir in dem Kostüm, lach. Ich war am Abend fix und foxy, aber sehr sehr glücklich.

 

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Das Team an dem Tag! Es war wunderbar mit euch! 

Die Kinder hatten sehr viel Spass mit uns die Lebkuchen zu verzieren. Hier ein paar schöne  Kunstwerke:

 

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Von einem Mädchen aus Schweden 

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Da das ganze von der UBS Bank organisiert wurde, hatten wir alle UBS Pullis an. Ein Mädel machte extra diesen tollen Lebkuchen für uns, er war fein =) 

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Zum Schluss wurden alle Lebkuchen schön verpackt und mit Heim gegeben. 

Bald ist ja schon Weihnachten =) Was habt ihr bis jetzt gebastelt? Gebacken? Habt ihr alle Geschenke schon beisammen?

 

Bis bald,

 

Nanny Anny