16

FRAGE: Was ist Positive Disziplin?

Hallo ihr lieben!

Ich möchte heut eine Frage stellen und ich hoffe drauf, dass sich viele beteiligen werden.

Ich würde gern von euch wissen, was ihr euch unter „Positiver Disziplin“ vorstellt.

Nicht schummeln, nicht googeln, einfach in einem oder zwei Sätzen kurz beschreiben. Oder was euch bei den Wörtern durch den Kopf schiesst.

Ewiger Dank und tausend Karma Punkte sind euch gewiss! 

Danke euch allen jetzt schon mal fürs mitmachen =)

Nanny Anny

Bild: Privat

0

Ein Tag in meinem Arbeitsleben

Viele fragen sich evtl: Was macht so eine Nanny eigentlich den ganzen lieben langen Tag? Oder: Wie läuft so ein Tag eigentlich ab? Heute lasse ich euch ein wenig hinter die Kulissen schauen.

Diesen Montag

Montagmorgen fange ich meist um 8.30 Uhr an, wir begrüssen uns, ich ziehe die kleine an, wir frühstücken und ich tausche mich mit einem der Eltern aus, was an dem Tag so ansteht, der Einkaufszettel wird geschrieben, der Kühlschrank inspiziert. Bevor ich das Haus verlasse, mache ich einen Menüplan für Montag und Dienstag, Mittwoch habe ich frei. Donnerstag geht das ganze von vorne los. Zu meinen Aufgaben gehört das Mittag- und Abendessen für die Tage an denen ich arbeite.  Um 9.40 Uhr fängt das Eltern-Kind singen an, also verlassen wir so gegen 9.15 Uhr das Haus um pünktlich da zu sein.

Um 10.40 Uhr geht es dann weiter einkaufen, manchmal besuchen wir auch noch kurz die Dame von der Spielgruppe, liegt es doch auf dem Weg nachhause. Dann wird fix gekocht, um 12.15 Uhr kommt die grosse von der Schule, am Nachmittag hat sie frei. Dann gibt es für alle eine Stunde Mittagspause in der ich auch mal gerne ein Schläfchen unten auf dem Sofa halte. Anschliessend bereitete ich heute den Rucksack vor, wir wollen am Nachmittag raus.

Wir gingen wir in den Park spazieren, vorher zum Zahnarzt. Es war ein sonniger Tag und es machte Spass draußen ein kleines Picknick zu veranstalten, dabei die verschiedenen Tiere zu beobachten, der Park hat einen kleinen künstlichen See. Auch ein kleines Geburtstagsgeschenk für die Mutter kauften wir beim nachhause gehen ein, so wie einen Fitnesstracker für mich um mir den Sport etwas schmackhafter zu machen, schliesslich hatte ich die letzte Woche in Paris nicht gerade wenig geschlemmt. Und fitter werden steht schliesslich das Jahr auf meiner Vorsatzliste.

Am späteren Nachmittag backte ich der Mutter noch 2. Kuchen für das Büro und bereitete das Abendessen vor. Hausaufgaben Betreuung gehört auch zu meinen Aufgaben. Klar blödeln wir in der Zwischenzeit herum oder tanzen durch das Haus 😉 und so ist Ruckzuck der Tag um..um 18.30 Uhr habe ich Feierabend.

Ich liebe meinen Job, und auch wenn fast jeder Tag vom Ablauf gleich ist und doch ist  jeder Tag anders.

 

Wie sieht so ein typischer Tag bei euch aus? Ist es immer wieder das gleiche, oder wisst ihr am Morgen nicht was euch den Tag erwartet?

 

 

Herzlich,

 

Nanny Anny

3

Warum es gerade so ruhig ist

Ihr habt sicher bemerkt, dass es hier ruhiger ist als sonst. Das lag an dem Januarloch, das keins war,  auf der einen Seite, auf der anderen Seite auch, dass ich im Moment etwas frustriert bin. Wenn ich mir anschaue, wie viele Kinder nun krank sind, weil Eltern sich weigern zu impfen. Wenn ich mir ansehe, wie viele Kinder todunglücklich sind mit der Schule, da die Eltern zu grossen Druck ausüben und ihnen die Neugierde stehlen, das alles frustriert mich. Letztens stand in der Zeitung, Kinder wären gestorben, weil Eltern versucht haben diese mit Pilzen und Aprikosenkernen vom Krebs zu befreien. Ich weiss, es sind nicht meine Kinder, doch man könnte so viel Leid vermeiden. Doch man ist hilflos und kann nur dastehen und das leiden mitansehen. Man kann sie nicht retten, man kann nicht allen die Augen öffnen oder sie auf die Problematik hinweisen. Und man kann von niemanden erwarten auf einen zu hören. Wer bin ich schon? Es sind ihre Kinder. Aber es tut einfach weh und macht mich wütend. Verdammt wütend. Aber:

Es heisst schliesslich Erfahrung und nicht Erzählung. 

Ich hatte mir sogar überlegt den Blog zu schliessen, doch habe mich heute dagegen entschieden. Für die paar Eltern, die mir Hoffnung machen. Für Eltern, wie ihr es seit, mit denen man noch normal sprechen kann. Und weil ich einfach nicht die Klappe halten kann, diesbezüglich. Weil es raus muss. Es wird einfach nicht mehr so regelmässig wie sonst auch Beiträge geben, da ich kein permanentes Elternbashing betreiben möchte und ich mir was neues für den Blog einfallen lassen muss.

Danke, dass ihr noch hier seid und Geduld zeigt.

 

Herzlich,

Nanny Anny