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„Was wurde aus deinen Kindheitsträumen“ – Blogparadenbeitrag

Heute darf ich den Beitrag von Anna präsentieren, sie führt ihren Blog  „The life of A.“ erst seit kurzem. Willkommen in der Bloggerwelt Anna und danke für deinen Artikel.

 

Hatte ich Kindheitsträume?

„Ehrlich gesagt (zumindest was den Traum nach einem Job angeht) nicht wirklich. Ich wollte nie Anwältin, Pilotin, Ärztin, Tierärztin, Kindergärtnerin oder was auch immer werden. Ich wollte einfach immer nur einen Beruf haben, der mich glücklich macht und bei dem ich nicht total genervt nach Hause komme und erstmal alles anmeckere was sich mir auf 10 Metern nähert.

Meine Träume waren nie wirklich plastisch. Es war eher so, dass ich ein Gefühl haben wollte. Ich wollte immer glücklich sein.

Ich wollte eine eigene Familie haben und mich geborgen fühlen. Ich wollte für später mal ein eigenes zuhause haben und einen eigenen Hund. Ein eigener Hund war wirklich immer drin in meinen Träumen und siehe da – ich habe zwei und sie machen mich jeden Tag glücklich und sind aber auch sehr gut darin mich in den Wahnsinn zu treiben 😉 Also solche Wünsche haben immer zwei Seiten.“

 

Den ganzen Artikel gibt es hier

 

Die Blogparade geht noch bis zum 31.07.2017!

Herzliche Grüsse,

 

Nanny Anny

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BLOGPARADE: Was wurde aus deinen Kindheitsträumen?

Hallo ihr lieben!

Ich dachte, es wäre mal wieder Zeit für eine Blogparade, pünktlich zum Weltkindertag.

Das Thema soll sein:

Was wurde aus deinen Kindheitsträumen?

Denn wir alle waren mal Kinder und wir alle hatten mal besondere Vorstellungen, wie das Leben als erwachsener aussehen soll. Die einen träumten davon Arzt oder Pilotin zu werden, die anderen wollen Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau oder „irgendwas mit Menschen“ machen. Was sahen diese Träume aus? Und was wurde aus ihnen?

Mein Traum war es, beruflich anfangs Ärztin zu werden

Und danach wollte ich mit Kindern arbeiten.Was daraus geworden ist, könnt ihr hier erfahren oder wer mich näher kennt, weiss, dass sich dieser Traum erfüllt hat. Bereits in der Kita kümmerte ich mich um die kleinen und auch später in der Schule. Meine Uroma war auch Erzieherin, wahrscheinlich liegt mir das etwas im Blut. Auch in die medizinische Sparte konnte ich  als Operator rein schnuppern, wie es denn gewesen wäre als Ärztin und bin froh, habe ich den Beruf der Erzieherin ergriffen. Ist einfach unstressiger.

Auch, wollte ich unbedingt mal auf einer Insel leben

Was auch in Erfüllung ging als ich 2008 nach Ibiza ging für knapp ein Jahr. Es war sehr anstrengend, erst als Animateurin für ein gesamtes Hotel mit allem drum und dran und dann hinter der Bar. Aber auch das unglaublichste Abenteuer meines Lebens in das ich wirklich Hals über Kopf reinstürzte. Das Angebot kam, eine Woche später war ich weg. Nur nicht lange überlegen, einfach machen. Das geht wohl nur, wenn man in einer WG wohnt, eine toleranten und verständnisvollen Mitbewohner hat und ungebunden ist.

Ich wollte viele Bücher haben & eines schreiben

Ich bin dran. Aktuell sind es nach dem grossen Umzug von DE nach CH knapp 200-300, Tendenz steigend. Meistens Sachbücher aber auch ein paar Romane. Ein Buch schreiben stand auch immer ganz oben auf der Liste. Deswegen entstanden die Blogs, um meiner Schreibblockade die Stirn zu bieten. Und, was soll ich sagen, seit dem ich die Blogs schreibe, hatte ich keinen einzigen Tag eine Schreibblockade. Man kann sagen ich bin im Flow diesbezüglich. Ich habe in ein paar Bändern ein Gedicht veröffentlicht über Seifenblasen. Ausserdem vergeht fast keine Woche in der nicht ein neues Gedicht dazu kommt. Von den Blogs mal ganz zu schweigen.

Mein Leben sollte ein grosses, buntes Abenteuer sein

Auch diesen Traum verfolge ich jeden Tag. Durch reisen, Festivals, Freunde und Aktivitäten. Ich probiere viel aus, lebe meinen Wahnsinn. Gerade bastle ich Meerjungfrauenkrönchen die ich verkaufen und verschenken möchte zur Festival Saison. Irgendwo muss der Kreative Schub nun hin, und da ich nicht in der Kita bin..muss ich das eben privat ausleben.

Ich habe mich nie mit Kindern oder Mann gesehen in meiner Zukunft. Auch als ich verlobt war vor 12 Jahren, spürte ich, dass es nicht das war was ich für mein Leben wollte. Ich wollte frei sein und meine Träume verfolgen, sie wahr werden lassen. Und das Leben ist noch nicht vorbei…ich bin immer noch dran mein Leben bunt, aktiv und glücklich zu gestalten.

Ich wollte Menschen inspirieren

Ich wollte den Menschen helfen, sie inspirieren, ihnen Mut machen durch das was ich schreibe. Ich glaube, bis hier hin hat es schon mal gut funktioniert. Ich habe das Rad zwar nicht neu erfunden oder die Welt verändert, aber die Welt von einigen durchaus in Frage gestellt, die zur Reflexion angehalten und einigen auch wirklich Mut gemacht, durch diesen oder den andern Blog oder durch meine Sendung.

Wie mache ich mit?

So, nun habe ich euch ein paar meiner Träume verraten, nun seid ihr dran! Schreibt einen Beitrag, verlinkt und verweist auf meine Blogparade, postet mir unter diesen Beitrag eure Links dazu & am 31. Juli ist Einsendeschluss!  =)

Ich werde ich alle Beiträge, so wie sie reinkommen veröffentlichen und promoten & am Ende alle in einem Beitrag noch mal veröffentlichen.

Ich freue mich auf eure Geschichten!

Nanny Anny

Mom2moM

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Blogparade – Traust du dich?

Endlich habe ich mal eine Blogparade entdeckt, die thematisch einigermassen zu meinem Blog passt. Tamara, von https://ichmeinwas.wordpress.com lud dazu ein. Die Blogparade, die noch bis zum 6. Juni läuft, dreht sich um Reflexion und Ehrlichkeit!

Und los gehts:

Welche Meinung habe ich von mir selbst? Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich aus?

Ich habe eine sehr gute Meinung von mir selbst, auch wenn mein Selbstbild aufgrund meiner fehlgeleiteten Erziehung schwankt. Ich sehe mich dementsprechend meist als Gewinner im Leben, doch habe auch ich ein paar Momente in dem ich mir wie der letzte Loser vorkomme, wenn etwas mal nicht so will wie ich es gerne hätte. Ich bin ehrlich, fleissig und verbissen wenn ich etwas erreichen möchte. Der Ehrgeiz den ich habe, kann mich manchmal auch überfordern und ich lade mir zuviel auf. Zum Glück wurde das besser die letzten Jahre und ich lege regelmässig Pausen ein. Wenn ich aber etwas anfange, dann gebe ich 100 % und bin zuverlässig in der Ausführung.  Meine gute Laune und mein positives Denken machen mich aus.

 

Bitte ich um Hilfe, wenn ich Unterstützung brauche? ( z.B.: beim Möbel aufbauen usw.)

Ja, ich kann zwar vieles, aber Möbel aufbauen gehört nicht dazu. Auch bei meinem Umzug habe ich mir ein professionelles Unternehmen einbestellt. Aber ich tendiere schon dazu, nicht gleich los zu rennen, wenn etwas nicht gleich klappt. Ich mag mich noch erinnern, wie ich meine zweite Wohnung alleine tapezieren wollte. Das Wohnzimmer sah echt lustig aus…beim Schlafzimmer holte ich mich dann Hilfe. Ich bin es eher gewohnt auf mich alleine gestellt zu sein.

 

Welche Menschen tun mir gut? Verbringe ich mit ihnen genug Zeit? Falls nein, warum nicht?

Meine engsten Freunde tun mir gut. Einige habe ich seit 20 Jahren, andere erst seit dem ich in der Schweiz bin und andere sind Bekannte. „Genug Zeit“..ist glaube ich subjektiv. Für mich reicht es, den ich habe mit allen Projekten genug um die Ohren und reise noch viel umeinander, wenn ich frei habe, aber am liebsten alleine.

Welche positiven Eigenschaften habe ich?

Meine gute Laune, mein Optimismus, meine Hilfsbereitschaft, ich bin sehr neugierig, möchte viel lernen und erfahren. Auch kann ich Leute schnell für etwas begeistern und mitreissen.

 

Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?

Für meine Resilenz und die Menschen die immer da waren, wenn man sie gebraucht hat.

 

Was versüßt mir mein Leben?

Bücher, Spaziergänge im Wald oder am Meer, Musik, Festivals, Schokolade und Glace, Kuchen oder Muffins backen, die Kinder mit denen ich arbeite, Schreiben und Dichten, Reisen und sich treiben lassen durch fremde Städte. Praktisch verloren gehen um neues zu entdecken. Und klar: Mein Einhorn!

 

Hinterfrage ich meine Handlungen?

Jeden Tag. Ohne Hinterfragen kann man auch nicht an sich arbeiten oder sich und seine Handlungen wahrnehmen. Oder?

 

Was hast du für einen Traum? Und was hindert dich daran, ihn zu leben?

Ich lebe meine Träume. Ich wollte mit Kindern arbeiten – ich wurde Kleinkinderzieherin. Ich bin ausgewandert in die Schweiz vor 10 Jahren, ich schreibe nun seit knapp 2. Jahren an 2. Blogs. Ich reise regelmässig und entwickle mich ständig weiter.

 

Stehe ich mir selbst im Weg?

Ich wünschte ich könnte früher ins Bett, damit ich am morgen früher aufstehen kann und zum Sport. Aber ich bin nun mal eine Eule und keine Lerche. Evtl. wird es ja im Sommer nun besser, wenn er denn mal endlich los geht. Auch das Ding mit den Süssigkeiten..ich nasche einfach zu gern.  Gerade, wenn ich Stress habe…oder müde bin 😉

 

Bin ich gut genug?

Aber Hallo!

 

Angenommen, ich könnte von vorne beginnen: Was würde ich anders machen?

Das kommt drauf an, was man unter „vor vorne beginnen“ versteht.

 

 

So, das waren meine Antworten..wenn du auch mitmachen möchtest, hier wären die Fragen:

  1. Welche Meinung habe ich von mir selbst? Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich aus?
  2. Bitte ich um Hilfe, wenn ich Unterstützung brauche? ( z.B.: beim Möbel aufbauen usw.).
  3. Welche Menschen tun mir gut? Verbringe ich mit ihnen genug Zeit? Falls nein, warum nicht?
  4. Welche positiven Eigenschaften habe ich?
  5.  Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?
  6. Was versüßt mir mein Leben? (mind. 5 Angaben)
  7. Hinterfrage ich meine Handlungen?
  8. Was hast du für einen Traum? Und was hindert dich daran, ihn zu leben?
  9. Stehe ich mir selbst im Weg? (beschreibe es)
  10. Bin ich gut genug?
  11. Angenommen, ich könnte von vorne beginnen: Was würde ich anders machen?

 

 

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Methoden zur Umsetzung – Positive Disziplin

Was es mit der Positiven Disziplin auf sich hat, haben wir in den letzen Beiträgen ja schon klären können und auf welchen Grundpfeilern diese Methode steht. Heute soll es darum gehen, wie man das ganze umsetzt. Ich werde anhand ein paar Beispielen erklären, wie es gelingt Positive Disziplin in den Alltag zu integrieren. Diese Informationen sind angelehnt an das Buch von Dr. Jane Nelsen „Positive Discipline, The first three years“

1.Kinder mit einbinden in den Alltag 

A)  Routine zusammen erschaffen
B) Mehrere Möglichkeiten geben
C) Gelegenheiten zum mithelfen geben

A) Kinder lernen unter anderem durch ständige Wiederholungen und Konsequenzen.  Beim lernen ist es sehr hilfreich für das Kind, wenn es Routinen gibt. Am besten man kreiert diese gemeinsam mit den Kindern, wenn sie alt genug sind.

Routine ist überall: Beim aufstehen oder schlafen gehen, beim Essen, einkaufen und so weiter. Dr Jane Nielsen empfiehlt auch eine „graphische“ Darstellung der Routineabläufe, wenn das Kind alt genug ist. So kann das Kind, wenn es ein bestimmtes Alter erreicht hat, dem Erwachsenen selber sagen, was als nächstes ansteht, wenn es zum Beispiel ums essen geht…oder ums raus gehen. So lernt es sich selber zu managen und die diversen Abläufe. Nicht zu verwechseln mit einem Sticker Chart.

B) Karoline ist fünf Jahre alt. Jeden Morgen stellt sie die Mutter vor die gleiche Frage vor dem Kleiderschrank: „Was möchtest Du heute anziehen?“ Das Mädchen ist still und schweig vor sich hin. Die Mutter, wie jeden Morgen, hat es eilig und keine Nerven für die unentschlossene Karoline. Sie nimmt etwas aus dem Schrank und befiehlt: „Wenn du dich nicht entscheiden kannst, entscheide ich für dich. Zieh das nun an, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“ Das junge Mädchen fängt an zu weinen…der Konflikt, bevor der Tag begonnen hat, ist schon vorprogrammiert.

Ich kenne Frauen mit dreissig Jahren, die wissen morgens immer noch nicht was sie anziehen möchten. Die Mutter überfordert das junge Kind mit so einer Frage. Besser wäre es dem Kind mehrere Möglichkeiten zu geben, aus einer Auswahl die man bereits im Vorfeld  für das Kind getroffen hat. So suggeriert man dem Kind, dass es mit entscheiden darf, ein Mitspracherecht hat, z.B: „Wollen wir erst die Socken anziehen oder das T-shirt? Du entscheidest!“ „Würdest du gern den blauen oder roten Pullover anziehen? Du entscheidest!“

C) Erschafft Gelegenheiten, in denen eure kleinen Lieblinge euch helfen können. Ob es beim einräumen der Söckchen in die Schublade geht oder einfach nur etwas kleines tragen. Sie möchten mit eingebunden werden und mithelfen. Es stärkt auch ihr Selbstbewusstsein.  Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

2. Nur ein Kind, dass respektiert wird, respektiert  

„Wie man in den Wald ruft, so hallt es hinaus!“, besagt ein alter Spruch. Gleich verhält es sich mit dem Respekt. Viele Eltern glauben ihre Kinder müssten sie respektieren ohne, dass die Eltern das gleiche für ihre Kinder tun. Quasi eine Einbahnstrasse. Kinder lernen aber durch Nachahmung und vor allem was ihnen zuhause vorgelebt wird. Wenn Konflikte immer durch schreien gelöst werden kann man als Elternteil nicht erwarten, dass die Kinder es anders lösen werden in naher Zukunft.

Ein Kind gehört auch respektiert mit seinen Bedürfnissen und Wünschen. Wenn ich also z.B etwas von dem Kind möchte, z.B ihm mitteilen will, dass wir nun einkaufen gehen müssen, verlange ich nicht, dass es alles stehen und liegen lässt, und mir folgt. Frustration auf beiden Seiten wäre damit vorprogrammiert.

Ich kann z.B höflich sagen: „Wir müssen in fünf Minuten einkaufen gehen, würdest du bitte langsam zum Schluss kommen mit deinem Spiel?“ Oder am Spielplatz: „Du darfst noch drei mal rutschen, oder eine Sandburg bauen, dann müssen wir gehen. Verabschiede dich bitte von deinen Freunden!“ oder je nach dem.

Auch eine kleine Eieruhr kann hilfreich sein, um dem Kleinkind als zeitliche Orientierung zu dienen, die es neben sich hat oder eben in der Hosentasche.

Ein Kind das respektiert wird, ist dazu geneigt sich auch respektvoll gegenüber dem Erwachsenen zu verhalten und kooperativ zu sein. Freundlichkeit und Strenge, ein angemessenes Verhalten, der Situation entsprechend zeigt nicht nur Respekt für die Würde des Kindes, sondern auch der eigenen Würde gegenüber.

3. Humor

„Lachen ist die beste Medizin!“ auch in der Erziehung. Ja, auch mir ist nicht jeden Tag zum Lachen, aber Humor macht wirklich einiges leichter. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Kitzelmonster zu den Kindern kommt, die ihre Spielzeuge nicht aufgeräumt haben. Humor ist eine Wunderwaffe! Man kann aus jeder noch so langweiligen Aktivität ein Spiel machen, das Spass macht. „Ich wette du kannst die Spielzeuge vom Boden nicht aufräumen bis ich bis 10 zähle…oder dein Lieblingslied singe…“ Der Phantasie und der Kreativität hier sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Niemand sagte, dass Elternschaft einfach sein würde, aber auch niemand behauptete, dass Erziehung bierernst sein muss.

Sicher geht das alles nicht von heute auf morgen und niemand it perfekt,  aber wie heisst es so schön: „Übung macht den Meister!“ 

Mehr zur Positiven Disziplin hier in Kürze.

Schönes Wochenende,

Nanny Anny

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Positive Disziplin – Die 5. Grundpfeiler

Ich möchte nun endlich anknüpfen an die Beiträge über positive Disziplin. Wir wissen nun, was es mit dem ganzen auf sich hat und das es „positiv lernen“ bedeutet. Wenn nicht, bitte die vorherigen Beiträge hier z.B  anklicken. Nun ja, jetzt ist ja das Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und positiv, wie soll das also gehen? Soll ich nun meinem Kind alles erlauben?

Welches Erziehungsziel haben wir als Eltern, als Erzieher?

Als erstes, bevor das Kind das Licht der Welt erblickt, sollte man sich mit seinem Partner hinsetzten und sich Gedanken machen, was man seinem Kind mit auf dem Weg geben möchte. Welche Werte einem selber wichtig sind. Ihr werdet staunen, wie viele werdende Eltern länger über die Kinderzimmerausstattung diskutieren, statt über die wirklich wichtigen Dinge. Aber zurück zum Thema. Wie soll mein Kind sein? Selbstständig und Selbstbewusst? Soll es selber Entscheidungen treffen können? Sich behaupten können im Leben? Sich  durchsetzen? Emphatisch und Hilfsbereit sein? Durchhaltevermögen besitzen?

Hilfreiche Strafen?

Jedem Elternpaar ist etwas anderes wichtig. Was war es bei euch? Ein Kind mit der Methode der positiven Disziplin zu erziehen, bedeutet nicht, dass alles immer rosa und toll ist. Es bedeutet lediglich, dass ich das Kind Grenzen aufzeige, liebevoll. Ohne zu Strafen. Denn wir haben diese komische Vorstellung von Strafen und was sie bewirken sollen.

Aber kein Kind der Welt hat sich besser verhalten, weil es bestraft wurde. Das Verhalten wurde nur „korrigiert“ aus einer Angst heraus, vor einer möglichen Strafe. Es wurde ihm nicht beigebracht,  warum es falsch war sich so zu verhalten. Das Kind lernt dadurch nur,  sich eben nicht erwischen zu lassen.

Auch haben Eltern meist nicht hinter das Verhalten geschaut. Warum benimmt sich mein Kind so, dass ich es „bestrafen“ muss? Welche Bedürfnisse habe ich als Elternteil nicht wahrgenommen, dass sich mein Kind so verhält? Strafen als solches, fordert ausserdem nicht die Kooperation des Kindes sondern den Widerstand.

Was möchte die positive Disziplin erreichen?

Glückliche, selbstbewusste, verantwortungsvolle Menschen, die ohne das Konstrukt der Strafe und ohne Machtspielchen aufwachsen. Die respektvoll erzogen werden, in Kooperation mit den Eltern. Positive Disziplin möchte den Kindern das Gefühl geben, dazuzugehören und, dass ihre Stimme zählt. Positive Disziplin ist streng aber liebevoll.

„A child that feels better, does better!“

Übersetzt in etwa…ein Kind, dass sich besser fühlt, benimmt sich auch besser. Strafen mag zwar das Benehmen sofort stoppen, aber das Kind lernt auf lange Sicht nicht wirklich etwas daraus.

Was sind nun also die Grundpfeiler der Positiven Disziplin?

  1. PD ist Liebevoll aber streng. Liebevoll auf die Bedürfnisse der Kinder eingehend, aber auch streng der Situation entsprechend
  2. Das Kind lernt durch PD Zugehörigkeit und von Bedeutung zu sein
  3. Methoden der positiven Disziplin wirken auf Langzeitbasis
  4. Erlernen von Soft Skills / Lösungsorientiertes denken durch PD
  5. Kinder lernen, dass sie selber fähig sind Dinge anzugehen

Hört sich das gut an? Das ist es auch, ich arbeite seit ein paar Jahren mit dieser wundervollen Methode.  Mehr über Positive Disziplin, bald hier.

Sonnige Grüsse aus Sizilien,

Nanny Anny

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Aufruf zur Teilnahme an der Studie von Fr. Prof. Dr. Stamm: „Mary Poppins“

Als ich letztes Jahr den Beitrag über Fr. Prof. Dr Stamm gelesen habe ich einer grossen Zeitung fiel mir eine ihrer Aussagen besonders ins Auge. Sie hatte im Jahr 2017  eine Studie über Nannys geplant! Ich schrieb ihr drauf hin eine Email und bot meine Hilfe an.

Es ist schön, dass die Arbeit der Nannys mal genauer unter die Lupe genommen wird und die daraus resultierende Verantwortung. Denn oft werden Nannys als einfache Babysitter abgetan und erfahren nicht die Anerkennung die ihnen zustehen würde.

Aber wer ist Frau Prof. Dr. Stamm? So stellt sie sich auf ihrer Webseite vor: 

„Bis 2012 war ich Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg (CH). Seit 2013 widme ich mich ganz dem Aufbau meines neuen Forschungsinstituts SWISS EDUCATION (Swiss Institute for Educational Issues). Es hat den Sitz in Bern und ist in der nationalen und  internationalen Bildungsforschung in verschiedenen Ländern tätig. Zudem bin ich Gastprofessorin an diversen Universitäten im In- und Ausland sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von nationalen und internationalen Organisationen. An der Universität Fribourg betreue ich weiterhin Doktorandinnen und Doktoranden.

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Fr. Prof. Dr. Stamm       Pressebild 

Bis Ende 2011 war ich Mitglied des Rats des Eidgenössischen Instituts für Berufsbildung EHB sowie Präsidentin des Departements Erziehungswissenschaften. Von 2011 bis 2012 baute ich das Leading House «Qualität der beruflichen Bildung» an der Universität Fribourg im Auftrag des BBT (heute: SBFI) auf. Zudem gründete ich im Jahr 2011 das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung Fribourg ZeFF. Darüber hinaus war ich Stiftungsrätin von FORS (Swiss Centre Of Expertise in the Social Sciences) bis September 2012.“

Im Januar war das  Gespräch in Bern, ich habe mich sehr gefreut über die Einladung.

Und nun, nun geht es endlich los mit der Studie, mit freundlicher Genehmigung von Fr. Prof. Stamm darf ich ihren mir zugessandten Text für den Beitrag verwenden.

So stellt sich die Studie vor:

„Mary Poppins“

Nannys als vergessene Kategorie der familienergänzenden Betreuung 

Was will unsere Studie? 

Die Studie untersucht die Delegation mütterlicher Arbeit an Nannys und die damit verbundenen Chancen und Probleme. Im Mittelpunkt stehen Arbeitsbedingungen und Inhalte des Berufsalltags, die Beziehungen zwischen Nannys und Familie, die Beziehung zum Kind / Kinder sowie die Rahmenbedingungen.

Wie läuft die Studie ab? 

Im Mittelpunkt der Studie steht eine kurze einmalige und maximal 20 Minuten dauernde online-Befragung von Nannys sowie von Müttern und Vätern, welche Nannys eingestellt haben.

Was bekommen die Teilnehmenden von uns? 

Als Dankeschön für die Teilnahme gibt es nach Projektschluss ein Dossier mit den wichtigsten Studienergebnissen. Zudem nehmen Eltern und Nannys an der Verlosung einer Städtereise nach Paris für zwei Personen teil. 

Was garantieren wir Ihnen? 

Alle Daten werden selbstverständlich anonymisierten. Das bedeutet, dass alle Namen und die dazugehörigen Angaben unter einer Nummer abgespeichert werden. Meine Mitarbeitenden und ich verpflichten sich dem Datenschutz und auch dem Berufsgeheimnis.

Interessierte, die an der Studie teilnehmen wollen melden sich bitte direkt bei:

jeckelmannu@gmail.com

Ich wäre allen Nannys und Eltern sehr Dankbar, wenn sie fleissig mitmachen.  Teilen und weitersagen ist natürlich auch gern gesehen und wird mit gutem Karma belohnt!

Herzlich,

Nanny Anny

Bild: Pexels

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Blogparade – Dankbarkeit

Vor einigen Tagen rief ich auf dem Zwillingsblog zur Blogparade auf mit dem Thema: Dankbarkeit und dachte mir, es sei doch schön, wenn ich auch einen Beitrag dazu steuere:

Ich bin Dankbar, für jeden Tag den ich „erleben“ darf!

Jeder Tag an dem ich aufwache, ein Dach über dem Kopf habe, das Essen im Kühlschrank, Gesund bin. Dankbar, dass es mir wirklich gut geht und es an nichts mangelt. Dankbar, dass ich jeden Tag duschen kann, Dankbar für all die tollen Sachen die bei mir im Bad stehen und so fein riechen. Ich bin Dankbar, dass ich mit all meinen Sinnen, das Leben intensiv schmecken, riechen, sehen, hören , spüren und fühlen kann.

Ich bin Dankbar für die Musik in meinem Leben

Was wäre mein Leben ohne Musik? Was wäre mein Leben ohne den Tanz? Ich bin Dankbar, dass ich in einer Zeit lebe, in der jegliche Musik sehr einfach erhältlich ist, dank des Internets und ich in den Geschmack aller Epochen komme. Ich bin Dankbar für die Festivals, die ich besuchen kann um dort tagelang zu tanzen. Sie geben mir Kraft die grauen Tage im Winter zu überstehen.

Für meine Freunde und Familie

Ich bin Dankbar für meine Freunde, die zur Familie geworden sind. Dankbar, dass sie immer zu mir gehalten haben, auch wenn ich manchmal echt anstrengend sein kann. Dankbar, dass sie immer ein offenes Ohr haben und wir wirklich über alles sprechen können. Dankbar, dass sie die Mauern einreissen konnten, die ich mir Jahrelang aufgebaut habe. Dankbar auch, für den kleinen Teil der Familie die noch übrig geblieben ist. Tantchen, Feri und Andrea, ich hab euch lieb ❤

Für die Menschen, die mich betrogen, belogen und hintergangen haben

Ja, auch für euch bin ich Dankbar. Ihr habt mich stärker gemacht. Ihr habt die Spreu vom Weizen getrennt. Dank euch, sind nun die richtigen Menschen in meinem Leben. Ihr wart mir ein immenser Antrieb um meine Ziele zu erreichen. Ihr, die nicht an mich geglaubt habt, oder die , die dachten meine Geduld sei unendlich. Menschen, die mein Vertrauen nicht nur einmal missbraucht haben um sich dann zu wundern, dass der „Klaus Kinski“ in mir sich zeigte. Danke! Durch euch habe ich gelernt, mich das nächste Mal schneller umzudrehen und zu gehen. Keine Zeit zu verschwenden mit sinnlosen Diskussionen. Dass ein „Nein“ keinerlei weiterer Erklärungen bedarf. Und, dass ich mir Liebe nicht verdienen muss.

Die Möglichkeiten an Wissen zu gelangen und zu reisen

Symposium über die Relativitätstheorie? Vorlesung in Psychologie? Gasthörerin in der Universität? Alles kein Problem. Vorlesungen zu diversen Themen, Fortbildungen, Seminare, Weiterbildungen, das Internet, die unzähligen Bibliotheken, all das Wissen, was man sich, wenn man möchte aneignen kann. Ich kann mir jedes Buch, dass ich lesen möchte ganz unproblematisch kaufen oder ausleihen und somit meine Neugierde befriedigen. Dafür bin ich sehr Dankbar! Auch für die Möglichkeiten dieses Jahr endlich Europa verlassen zu können um zu reisen bin ich extrem froh. Ich denke Indien und alle anderen Destinationen werden sehr bereichernd für mich sein.

Für meinen Beruf

Ich bin Dankbar für jedes Kinderlachen, für jede Lektion die ich lernen durfte von den kleinen bis jetzt. Bin Dankbar, dass ich jeden Aspekt meiner Persönlichkeit in meinem Beruf leben kann. Vom Kreativen, zum praktischen, über das musikalische, bis hin zum pädagogischen Aspekt. Ich bin froh, dass ich alle Projekte unter einen Hut bekomme und sie toll managen kann. Dankbar bin ich auch, dass ich dieses Jahr nun endlich etwas Geld verdienen kann mit meinen Online Projekten. Auch, dass ich eine tolle Agentur habe, die mir so manchen kreativen und aufregenden Nannyjob verschafft hat. Auch für meinen jetzigen Nannyjob bin Dankbar, nehmen sie mich so wie ich bin und kritisieren nicht meine verrückte Art oder meine Vorliebe für Einhörner und Glitzer. Dankbar bin ich für meine Sendung und die Menschen dahinter, die an mich glauben!

Für jeden Fehler den ich begangen habe, für jede Herausforderung

Harmonie ist stagnieren, kein Fortschritt passiert wenn gar nichts passiert. Wenn Fehler passieren, lernt man dazu. Durch Herausforderungen wächst man über sich hinaus. Ich bin Dankbar, für jeden Fehler, jede Fehlentscheidung die ich je getroffen habe. Sie waren immer sehr lehrreich und haben mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin.

Und zum Schluss

Bin ich Dankbar für mich selbst. Nach allem was ich erleben durfte im Leben ist aus mir doch ein fröhlicher, optimistischer Mensch geworden, der das Leben liebt, es nimmt wie es kommt und keine Zeit mehr verschwendet um sich darüber zu sorgen, was andere denken. Oder was andere von mir halten könnten. Ich habe aufgehört mein Leben mit Sorgen um die Zukunft zu verschwenden, aber nie aufgehört einen groben Plan zu haben. Ich bin Dankbar, dass ich mich 99% der Zeit so annehmen und lieben kann wie ich bin. Mit allen meinen Fehlern und Schwächen. (uuuuuund meinem Hüftgold ❤ )

 

Für was bist du Dankbar? Hinterlasse einen Kommentar oder schreibe auch einen Beitrag. Die Blogparade geht noch bis zum 14.02!

 

 

Nanny Anny