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Lebt Tante Tilly noch?

Guten morgen!

Mich nimmt ja dieses neue Psychiatriegesetz in Bayern richtig mit und so bin ich auch auf diesen Artikel von Claire gestossen, deren Arbeit für die Carearbeit sehr schätze und erlaube mir das zu Rebloggen. Weil man darüber sprechen muss und auch das Bild von Erziehung und Erziehungsaufgaben überdacht werden sollte hin zu Gleichberechtigung. Der Vater hat schliesslich die gleiche Verantwortung, wie die Mutter.

Unglaublich, wie Rückständig man heute noch teilweise ist. Gerade Mütter laufen immer am Anschlag, vor allem alleinerziehende Mütter.

Lesenswerter Beitrag von einer starken Frau!

Mama streikt

Ich bin gerne Mutter und ich bin nach 8 Jahren mittlerweile auch gerne eine alleinerziehende Mamalias (so nennt mich mein Kleiner im Moment). Naja, okay, meistens. Da gäbe es schon noch Wünsche (hoffentlich zählt das Universum zu meinen Followern) und dennoch habe ich mich ganz gut arrangiert mit meinem Leben, was mich auch ein bisschen Stolz macht.

Eine berufstätige, bedürfnislose, aufopfernde, eierlegende Wollmilchmodelmama dagegen bin ich NICHT gerne.

Ich war vor 8 Jahren nach 3 Operationen wegen einem Spritzenabszess (die Wunde war 8 cm tief und 25 cm lang!) und einer Trennung so am Ende mit meinen Nerven, dass ich damals zum Vater von meinem Großen (er war 2 Jahre alt) gesagt habe, er soll seinen Sohn mitnehmen (wir wohnten da schon in getrennten Wohnungen). Diese Aussage hatte zur Folge, dass ich eine Nacht unfreiwillig in der Psychiatrie verbracht habe und das ich mir von einem Psychologen sagen lassen musste…

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Über den Tod mit Kindern sprechen

Ich möchte heute über den Tod sprechen. Das ist ja eher ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen würden. Aber er ereilt und alle über früh oder lang. Meine erste tote sah ich mit fünf Jahren auf dem Land in Rumänien. Da wurden die Leichen der toten noch aufgebahrt im Haus für ein paar Tage und jeder konnte kommen, Abschied nehmen. Anschliessend kam der Leichenwagen und das ganze Dorf lief hinterher, bis zum Friedhof.

Trauerzug, heute undenkbar

Heute bekommen wir es kaum noch mit, wenn Menschen sterben, vor allem, wenn es fremde Menschen sind. So ein Trauerzug wäre heute auch irgendwie undenkbar, in den grossen Städten. Meinen letzten erlebte ich mit neun Jahren, als ich bei meinen Paten gelebt hatte in Rumänien. Der Tod gehörte dazu und da ich religiös erzogen wurde, war für mich klar, dass diese tote Person in den Himmel kommt, wenn er ein guter Mensch war. Ein tröstlicher Gedanke. Doch nun ist ja nicht jeder religiös, auch ich bin es mittlerweile nicht mehr und irgendwann erleben auch die Kleinsten unter uns ihren ersten Verlust, ob Oma, Opa, Onkel, Haustier usw. Oder sie bekommen mit, wenn jemand prominentes gestorben ist.

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Lebenszeichen

Hallo meine lieben!

Ich wollte mich mal wieder zurück melden, es ist schon lange her. Es ist aber auch eine Menge passiert seit dem. Ich weiss nun, das die kleine ab Sommer in den Kindergarten kommt und ich eine neue Stelle brauche. Und wer hätte das gedacht, ich freue mich wieder auf eine Krippe. Dort kann ich mein Pädagogisches Fachwissen anbringen und schon mal Erfahrungen sammeln für das was noch kommt. Mehr verrate ich aber noch nicht. Ich bin umgezogen, habe mittlerweile mit dem anderen Blog einen Podcast, habe ein eBook herausgebracht und wurde für den BLOGFamilia Award, der in Berlin in ein paar Wochen vergeben wird, nominiert.

Aktuell arbeite ich auch an ein paar Interviews für das erste richtige Buch, das sich mit der Arbeit von Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer befassen wird. Das ganze habe ich zu einem Podcast zusammen gefasst, in dem ich die Fragen erstmal selber beantworte. Ich habe schon einige Interviews geführt, doch je mehr Menschen mitmachen, umso besser. Also, anbei die Fragen:

  1. Wie lange bist du schon als Kinderbetreuerin tätig?
  2. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
  3. Was bedeutet es für dich Kinderbetreuerin zu sein?
  4. Was sind deine Aufgabengebiete?
  5. Wieviele % arbeitest du?
  6. Wie hoch ist dein Lohn?
  7. Findest du, du verdienst genug?
  8. Gab es eine bestimmte Situation die dich sehr gefordert hat? Eltern / Kinder /Kollegen
  9. Wie bist du damit umgegangen?
  10. Wo siehst du die Vorteile in deinem Beruf?
  11. Welche sind die Nachteile?
  12. Wie war das Verhältnis zur Mutter der Kinder? Bzw auch zu den Eltern allgemein?
  13. Wie fühlst du dich, wenn ein Arbeitsverhältnis endet?
  14. Verhalten sich die AG immer fair?
  15. Was wären die Gründe für dich den Beruf nicht mehr auszuüben?
  16. Was würdest du Männern und Frauen sagen wollen die den Beruf ergreifen möchten?

Den Anfang mache ich, wie bereits erwähnt mit diesem Podcast. 

Das ganze möchte ich als Buch rausbringen, der Erlös wird dazu genutzt mich weiter stark zu machen für die Anliegen von Kinderbetreuerinnen. Wir können telefonieren, das Gespräch wird aufgenommen und ich schreibe alles nieder, oder ihr könnt mir eure Antworten zu kommen lassen unter: PaulaDeme@wasmansonichtsagendarf.ch oder eben über diesen Kanal.

Traut euch, eure Antworten können auch anonym veröffentlicht werden!

 

Hoffe euch geht es allen gut, ich werde mich bemühen hier mehr zu schreiben, ihr könnt mir aber auch auf Facebook folgen, dort bin ich etwas aktiver.

 

Das war es nun erstmal von mir, ich wünsche euch einen guten Wochenstart!

 

Eure Nanny Anny

 

 

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Woran man eine gute Kita erkennt

Schönen guten Tag!

Ich wünsche euch allen ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr! Zum Jahresbeginn möchte ich euch heute erzählen, aus meiner Sicht, woran man eine gute Kita erkennt.

Denn nur all zu oft höre ich Beschwerden oder unzufriedene Eltern, die sich anfangs vielleicht nicht so viele Gedanken gemacht haben, sondern froh waren in ihrer Nähe schnell etwas gefunden zu haben.

Wie einige von euch wissen war ich bereits Gruppenleitung für Kinder von 3 Monaten – in den Kindergarteneintritt und auch Stellv. Krippenleitung. Und in den ganzen Jahren mit Kindern habe ich einiges selber erlebt & von Kolleginnen und Kollegen gehört. Schönes und nicht so Schönes. Denn es bringt nichts, schnell eine Kita zu haben in der man dann ständig unzufrieden ist.

Mir ist bewusst, dass es schwierig ist eine gute Krippe zu finden, die dann all diese Punkte erfüllt. Jeder hat seine eigenen Schwerpunkte, auf die er Wert legt. Diese Liste dient nur zur Orientierung. 

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Ähmm…Pardon? Nein, danke.

Wie bereits angekündigt werde ich mich beruflich verändern. Der Papierkrieg ist bereits voll im Gange und so habe ich mir überlegt mir evtl noch einen Nebenjob anzulachen um etwas Geld beiseite zu schaffen fürs Reisen nächstes Jahr. Gesagt getan, alle Suchprofile aktualisiert. Momentan bin ich vertreten bei einigen Agenturen um den freien Mittwoch und evtl ein paar Weekends abzudecken, zusätzlich auch auf ein paar Portalen:

http://www.topnanny.ch

http://www.betreut.ch

http://www.babysitting24.ch

http://www.lilliput.ch

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Das Kapitel „Nanny Anny“ ist Geschichte!

Nein, keine Sorge, ich werde meinen Job als Nanny nicht von heute auf morgen an den Nagel hängen. Aber ich habe beschlossen, dass es der letzte Job sein wird im sozialen Bereich. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich werde etwas anderes machen, nach fast 18. Jahren. Da dieser Blog dann keinen Sinn mehr macht, werde ich ihn stilllegen. Nicht heute, nicht morgen, spätestens wenn ich meine jetzige Stelle nicht mehr habe in 2 Jahren. Denn dann kommt die kleine in den Kindergarten.

Der Plan des Sozialpädagogik Studiums (ich hätte nur noch 2 Jahre hätte bis zum Abschluss) wurde begraben in den letzen Wochen. Es war ein alter Traum, ich hatte ihn seit dem ich 17 Jahre alt war. Aber er ist ausgeträumt. Ich möchte euch auch darlegen warum.

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Bullshit Bingo mit Nanny Anny

„Aber du hast noch nie ein Kind geboren! Du weiss nicht wie das ist mit der Verantwortung!“

Ja, deswegen bin ich anscheinend nicht qualifiziert genug um Kinder zu erziehen. Vergessen wir die Berufserfahrung seit 1999, die Lehre &die Weiterbildungen. Ich wusste nicht, dass man dazu selber ein Kind gebären muss. Bitte teilt das an den Schulen und an den Unis den Lernenden mit, Ausbildung und Studium können sie sich getrost sparen.

Ich glaube das kam da noch nicht an. Ausserdem, wisst ihr nicht wie es ist als Nanny für fremde Kinder verantwortlich zu sein, oder als Gruppenleitung in einer Kita für 12? Wollen wir mal einen Monat tauschen? Danach werden einige von euch anders reden, versprochen. Das Gefühl immer mit einem Bein im Gefängnis zu stehen ist ausserdem echt ein grandisoser Kick!

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