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Methoden zur Umsetzung – Positive Disziplin

Was es mit der Positiven Disziplin auf sich hat, haben wir in den letzen Beiträgen ja schon klären können und auf welchen Grundpfeilern diese Methode steht. Heute soll es darum gehen, wie man das ganze umsetzt. Ich werde anhand ein paar Beispielen erklären, wie es gelingt Positive Disziplin in den Alltag zu integrieren. Diese Informationen sind angelehnt an das Buch von Dr. Jane Nelsen „Positive Discipline, The first three years“

1.Kinder mit einbinden in den Alltag 

A)  Routine zusammen erschaffen
B) Mehrere Möglichkeiten geben
C) Gelegenheiten zum mithelfen geben

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Positive Disziplin – Die 5. Grundpfeiler

Ich möchte nun endlich anknüpfen an die Beiträge über positive Disziplin. Wir wissen nun, was es mit dem ganzen auf sich hat und das es „positiv lernen“ bedeutet. Wenn nicht, bitte die vorherigen Beiträge hier z.B  anklicken. Nun ja, jetzt ist ja das Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und positiv, wie soll das also gehen? Soll ich nun meinem Kind alles erlauben?

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“Der wird ja ganz grooooooß!” – Über kindliche Sexualität, “Doktorspiele” und veraltete Tabus — BABYKRAM & KINDERKACKE

******** TRIGGERWARNUNG: 1. Dieser Artikel ist emotional, besserwisserisch und stellenweise klingt er bestimmt ziemlich von oben herab formuliert. Das liegt daran, dass mir das Thema wirklich am Herzen liegt und an die Nieren geht, wie damit “normalerweise” umgegangen wird. Seht es mir nach, es ist eines meiner Steckenpferd-Themen, auch im Studium. 2. Es geht um […]

 

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Überwachung? Nein, danke!

Diese Woche verfolgte ich gespannt eine Diskussion in einer deutschen Facebook Gruppe für Eltern. Da fragte eine Mutter nach, ob denn jemand bereits Erfahrung hatte mit einer GPS Uhr für Kinder für schlappe 160 Euro. Das Ding sah putzig aus, ich geb es ja zu. Aber die Funktion und die Kommentare die ich zu Gesicht bekam waren es weniger…

„…Und meine Mutter meinte, wir sind früher auch ab 4-5 Jahren im Dorf rumgezogen und hätte sie die Möglichkeit gehabt zu erfahren wo wir stecken, hätte sie es auch gern genutzt, so hatte sie halt immer ein mulmiges Gefühl und konnte nicht gescheit denken bis wir wieder da waren…

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Früher war alles besser, oder?

Immer wieder hört man von Eltern oder Grosseltern diesen Satz: „Früher, ja früher war alles besser!“ Doch was genau ist dran? Dieser Frage möchte ich heute auf den Grund gehen.

Früher, ja was bedeutet das genau? Zeiten ändern sich, die Wahrnehmung verändert sich.

Früher: Das war die Zeit, in der man alleine morgens in die Schule lief. Man belächelte damals Kinder, die von ihren Eltern in die Schule gebracht oder gefahren wurden. Früher, das war die Zeit, in der man als Kind nach dem Mittagessen raus ging und in der Abenddämmerung wieder heim kam. Die Zeit in der man ohne Helm Fahrrad fuhr, auf Bäumen kletterte und mit Kratzern und Wunden heim kam. Niemand kam damals auf die Idee, Eltern anzuzeigen deswegen oder nach Schuldigen zu suchen wenn das Kind mal mit Schrammen nach Hause kam. Man versorgte die Stelle, gab ein Pflaster drauf und gut war. Und vor allem: Man überlebte all das! Klingt unglaublich, oder?

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Mein Kind – Selbstständig und Selbstbewusst! Aber wie? Teil.3

Heute kommen wir zum letzten Teil dieser Reihe und ich habe mich gefragt, ob Eltern eigentlich so richtig bewusst ist, dass die ersten 4. Jahre, mit die wichtigsten sind im Leben. Man lernt als  kleines Individum soviel, wie nie wieder in seinem Leben. Ob jeder, der ein Kind bekommt, sich im klaren ist, was genau passiert? Wie oft hörte ich Eltern in der Krippe sagen:“ Ach, ihr habt heute nur gespielt? So ein Leben möchte ich auch haben, den ganzen Tag nichts tun!“

Ähmm, ja?! Kinder lernen durch Spiel, nur mal so am Rande. Und das ist manchmal alles andere als einfach bzw es ist die Arbeit der kleinen und sehr anstrengend. Oder warum meint ihr sind die Kinder am Abend, nach der Krippe fix und foxi?  Es ist also Zeit auch in diesem Feld Aufklärung zu betreiben.

Eine kleine Definition zum Freispiel:  „komplexes Spielgeschehen während einer bestimmten Zeitdauer, das sich jedes Mal neu aus dem spontanen Tätigwerden der Kinder und der zurückhaltenden Aktivität der Erzieher/-innen entwickelt“

Quelle: http://www.erzieherin.de

Dieser Bericht ist äussert Lesenswert, wenn man verstehen möchte, warum das Spiel bzw das Freispiel für die Kindliche Entwicklung sehr wichtig ist.

http://www.kindergarten-homepage.de/paedagogik/freispiel2.html

Und so durchforstete ich die Weiten des Internets und fand eine wetere ganz tolle Seite, die ich bis dato noch nicht kannte. Die Bildungsdirektion des Kanton Zürich hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit dieser Seite, im richtig grossen Stil aufzuzeigen, wie Lernen mit allen Sinnen in den ersten 4.Jahren aussieht. Und das ganze in Sage und Schreibe 13! Sprachen. Es lohnt sich auf jeden Fall rein zu schauen.

http://www.kinder-4.ch

Hier ein kleiner Auszug zum Thema „Spielend Lernen“: http://www.kinder-4.ch/de/filme_themen#single/952

Zum Abschluss dieses Themas möchte ich nur noch mal Anmerken: Je mehr Kinder alleine erfahren und begreifen dürfen, desto Selbstständiger werden sie. Je mehr man ihnen zutraut, sie lobt, auch für die Mühe, nicht nur das Ergebniss, desto mehr wachsen sie über sich hinaus und werden Selbstbewusst und Selbstständig. Je mehr man ihnen abnimmt, aus welchen Gründen auch immer, desto unselbstständiger und unsicherer werden sie. Eltern helfen also NICHT wenn sie dem Kind jenste Frustration ersparen wollen. Und es muss nicht immer 24/7

Entertainment sein, aus Langeweile entsteht meist was ganz grosses! Denn wie sollen kleine Kinder lernen sich selbst zu beschäftigen wenn wir sie rund um die Uhr beschäftigen? Ich kenne Erwachsene die wissen mit mitte 30 noch nichts mit sich selber anzufangen, dass muss man sich mal vorstellen. Gebt eurem Kind die Freiheit allein was auf die Beine zu stellen, lasst es am Spielplatz laufen anstatt ständig daneben zu stehen. Hebt es nicht auf Geräte, wo es selber noch nicht hoch kann. (Unfallgefahr)

Ja es wird eine Weile dauern, gerade wenn es gewohnt ist ständig „bespasst“ zu werden, doch es lohnt sich die Geduld aufzubringen und vor allem den Mut. Traut euren Kindern mehr zu, damit sie sich auch mehr zu trauen!

Alles Gute und bis nächste Woche

Nanny Anny

Lob, Kritik, Anregungen? Bitte an: M.Poppins@gmx.ch