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Methoden zur Umsetzung – Positive Disziplin

Was es mit der Positiven Disziplin auf sich hat, haben wir in den letzen Beiträgen ja schon klären können und auf welchen Grundpfeilern diese Methode steht. Heute soll es darum gehen, wie man das ganze umsetzt. Ich werde anhand ein paar Beispielen erklären, wie es gelingt Positive Disziplin in den Alltag zu integrieren. Diese Informationen sind angelehnt an das Buch von Dr. Jane Nelsen „Positive Discipline, The first three years“

1.Kinder mit einbinden in den Alltag 

A)  Routine zusammen erschaffen
B) Mehrere Möglichkeiten geben
C) Gelegenheiten zum mithelfen geben

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Positive Disziplin – Die 5. Grundpfeiler

Ich möchte nun endlich anknüpfen an die Beiträge über positive Disziplin. Wir wissen nun, was es mit dem ganzen auf sich hat und das es „positiv lernen“ bedeutet. Wenn nicht, bitte die vorherigen Beiträge hier z.B  anklicken. Nun ja, jetzt ist ja das Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und positiv, wie soll das also gehen? Soll ich nun meinem Kind alles erlauben?

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Erfahrungen mit Nannyagenturen in der Schweiz Teil 1.

Jeder Familie die schon mal professionell eine Nanny gesucht hat kommt nicht um sie herum: Die Nanny Agenturen. Agenturen die sich darauf spezialisiert haben Nannys zu vermitteln. Wie man sich vorstellen kann, gibt es etliche und die Unterschiede könnten gravierender nicht sein.  Heute, im ersten Teil, werde ich euch meine Erfahrungen schildern.

Als ich 2007 in die Schweiz kam, passierte das über eine Agentur in London, ziemlich schnell und unkompliziert, seit dem habe ich mir etliche Agenturen angesehen in der Schweiz und muss sagen, irgendwie haben nur zwei Agenturen bis jetzt 100% meine Erwartungen erfüllt. Über den ersten Kontakt, die Angebote, über das Vorstellungsgespräch und die Nachbetreuung nach Vertragsabschluss. Einige Agenturen verlangen sogar Geld um als Nanny in ihren Nanny Pool aufgenommen zu werden, obwohl die Eltern meist ein ganzes Bruttogehalt bei Vertragsabschluss mit der Nanny über die Agentur erhalten. Einige bieten in diesem Beitrag den man zahlen muss eine Haftpflichtversicherung an, immer hin, damit lässt es sich leben. Mit der letzteren arbeite ich hier und da immer noch zusammen und kann sie bei Nachfragen via Email empfehlen.

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Überwachung? Nein, danke!

Diese Woche verfolgte ich gespannt eine Diskussion in einer deutschen Facebook Gruppe für Eltern. Da fragte eine Mutter nach, ob denn jemand bereits Erfahrung hatte mit einer GPS Uhr für Kinder für schlappe 160 Euro. Das Ding sah putzig aus, ich geb es ja zu. Aber die Funktion und die Kommentare die ich zu Gesicht bekam waren es weniger…

„…Und meine Mutter meinte, wir sind früher auch ab 4-5 Jahren im Dorf rumgezogen und hätte sie die Möglichkeit gehabt zu erfahren wo wir stecken, hätte sie es auch gern genutzt, so hatte sie halt immer ein mulmiges Gefühl und konnte nicht gescheit denken bis wir wieder da waren…

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Mein Kind – Selbstständig und Selbstbewusst! Aber wie? Teil.3

Heute kommen wir zum letzten Teil dieser Reihe und ich habe mich gefragt, ob Eltern eigentlich so richtig bewusst ist, dass die ersten 4. Jahre, mit die wichtigsten sind im Leben. Man lernt als  kleines Individum soviel, wie nie wieder in seinem Leben. Ob jeder, der ein Kind bekommt, sich im klaren ist, was genau passiert? Wie oft hörte ich Eltern in der Krippe sagen:“ Ach, ihr habt heute nur gespielt? So ein Leben möchte ich auch haben, den ganzen Tag nichts tun!“

Ähmm, ja?! Kinder lernen durch Spiel, nur mal so am Rande. Und das ist manchmal alles andere als einfach bzw es ist die Arbeit der kleinen und sehr anstrengend. Oder warum meint ihr sind die Kinder am Abend, nach der Krippe fix und foxi?  Es ist also Zeit auch in diesem Feld Aufklärung zu betreiben.

Eine kleine Definition zum Freispiel:  „komplexes Spielgeschehen während einer bestimmten Zeitdauer, das sich jedes Mal neu aus dem spontanen Tätigwerden der Kinder und der zurückhaltenden Aktivität der Erzieher/-innen entwickelt“

Quelle: http://www.erzieherin.de

Dieser Bericht ist äussert Lesenswert, wenn man verstehen möchte, warum das Spiel bzw das Freispiel für die Kindliche Entwicklung sehr wichtig ist.

http://www.kindergarten-homepage.de/paedagogik/freispiel2.html

Und so durchforstete ich die Weiten des Internets und fand eine wetere ganz tolle Seite, die ich bis dato noch nicht kannte. Die Bildungsdirektion des Kanton Zürich hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit dieser Seite, im richtig grossen Stil aufzuzeigen, wie Lernen mit allen Sinnen in den ersten 4.Jahren aussieht. Und das ganze in Sage und Schreibe 13! Sprachen. Es lohnt sich auf jeden Fall rein zu schauen.

http://www.kinder-4.ch

Hier ein kleiner Auszug zum Thema „Spielend Lernen“: http://www.kinder-4.ch/de/filme_themen#single/952

Zum Abschluss dieses Themas möchte ich nur noch mal Anmerken: Je mehr Kinder alleine erfahren und begreifen dürfen, desto Selbstständiger werden sie. Je mehr man ihnen zutraut, sie lobt, auch für die Mühe, nicht nur das Ergebniss, desto mehr wachsen sie über sich hinaus und werden Selbstbewusst und Selbstständig. Je mehr man ihnen abnimmt, aus welchen Gründen auch immer, desto unselbstständiger und unsicherer werden sie. Eltern helfen also NICHT wenn sie dem Kind jenste Frustration ersparen wollen. Und es muss nicht immer 24/7

Entertainment sein, aus Langeweile entsteht meist was ganz grosses! Denn wie sollen kleine Kinder lernen sich selbst zu beschäftigen wenn wir sie rund um die Uhr beschäftigen? Ich kenne Erwachsene die wissen mit mitte 30 noch nichts mit sich selber anzufangen, dass muss man sich mal vorstellen. Gebt eurem Kind die Freiheit allein was auf die Beine zu stellen, lasst es am Spielplatz laufen anstatt ständig daneben zu stehen. Hebt es nicht auf Geräte, wo es selber noch nicht hoch kann. (Unfallgefahr)

Ja es wird eine Weile dauern, gerade wenn es gewohnt ist ständig „bespasst“ zu werden, doch es lohnt sich die Geduld aufzubringen und vor allem den Mut. Traut euren Kindern mehr zu, damit sie sich auch mehr zu trauen!

Alles Gute und bis nächste Woche

Nanny Anny

Lob, Kritik, Anregungen? Bitte an: M.Poppins@gmx.ch

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Mein Kind – Selbstbewusst und Selbstständig! Aber wie? Teil.2

Kinder helfen im Haushalt! Selbstverständlich, oder?

„Eine repräsentative Umfrage von Familienzeit, die Findus in Zusammenarbeit mit dem LINK Institut durchgeführt hat enthüllt Schweizer Trends und regionale Unterschiede bei Freizeitbeschäftigung, Erziehungstaktiken und Haushaltsführung. Hier ein kleiner Ausschnitt der Ergebnisse:

Ostschweizer Kinder sind von klein auf fleissig
Ostschweizer haben die fleissigsten Kinder. Die Hälfte der befragten Ostschweizer lassen ihre Kinder bereits vor dem 6. Altersjahr im Haushalt mithelfen. Neben Zimmer-Aufräumen und Geschirr-Abräumen, gehört Staubsaugen zu den drei wichtigsten Haushaltspflichten. In anderen Regionen sind es nur knapp 43 Prozent, die zum Staubsauger greifen müssen. Auch in der Zentralschweiz sind Kinder schon von klein auf emsig am Werk: 39 Prozent packen schon vor dem 6. Lebensjahr im Haushalt fleissig mit an. Demgegenüber pflegen die Romands, was die Haushaltspflichten betrifft, einen lockeren Umgang mit ihrem Nachwuchs. Knapp ein Drittel ist der Meinung, dass Kinder erst ab dem 9. Lebensjahr mithelfen sollten. Etwa ein Viertel der Romands lassen ihre Kinder sogar erst ab zwölf Jahren Hausarbeiten verrichten.“

Quelle: Swissfamily Magazin

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer!“ besagt ein altes Sprichwort. Und ganz unter uns, es stimmt in den meisten Fällen. Heute geht’s um die Mithilfe im Haushalt, bzw dem 2.ten Teil: Kinder, Selbstständig und Selbstbewusst! Aber wie? Wie viele Eltern die Jugendliche zu Hause haben Ärgern sich jeden Tag grün und blau weil diese nicht mit anpacken wollen?! Auf Nachfrage erfährt man dann, dass diese bis vor ein paar Monaten nie angehalten wurden nur einen Finger zu krümmen im Haushalt. Also was tun? Und wieso meinen Eltern man darf Kinder erst nach Hilfe fragen wenn diese schon ein bestimmtes Alter erreicht haben?

Da sich dieser Blog eher an Eltern richtet die jüngere Kinder haben, fangen wir doch da an. Kleiner Kinder lieben es im Haushalt mit zu helfen, doch meistens fehlt den Erwachsenen die Geduld. Klar am Anfang bedeutet das mehr Arbeit, aber auf lange Sicht gesehen profitieren beide. Wenn man einem Kind von Anfang an die Spielregeln beibringt, erleichtert sich das Miteinander um einiges. z.B. können Kinder ab ca. 3. Jahren mit helfen den Tisch zu decken, Blumen zu giessen und ihr Spielzeug aufräumen wenn sie fertig gespielt haben. Man kann im Sommer unter Aufsicht mit ihnen Unkraut jäten im Garten, kleinere Einkäufe tragen lassen, Staubsaugen oder Staub wischen mit dem Wedel. Das stärkt das Selbstbewusstsein in dem man dem Kind signalisiert: Ich trau dir das zu, ich glaube an dich, dass du das schaffst.

Wie stolz sie dann sind wenn sie etwas geschafft haben. Viele Kinder kommen dann meist von selbst und fragen ob sie helfen können. Wenn bei uns die Putzfrau kommt, also an dem Ort wo ich als Nanny tätig bin, fragt die 7.jährige auch immer: „Darf ich bitte helfen?“ Dann schwingt sie den Putzlappen und man sieht ihr an wieviel Freude sie hat etwas zu tun, dass meistens den grossen vorenthalten bleibt. Viel Freude hat sie auch am Kochen und Backen. Und ehrlich gesagt sind wir grossen ja auch sehr stolz, wenn unser Besuch, Freunde; Familie, Freund uns sagt wie toll der selbstgebackene Kuchen schmeckt oder das gekochte Gericht.

Am besten lässt man das Kind etwas im Haushalt tun was es gern hat. Manche mögen Staubsaugen, andere Geschirr einräumen, jedes Kind ist da Individuell. Ab dem 6.ten Lebensjahr empfiehlt es sich ein festes Ämtli dem Kind zu übertragen und eine Zeit festzulegen wann dieses erledigt werden muss. So kollidieren Freizeitaktivitäten oder Wünsche des Kindes nicht mit dem Ämtli. Kinder in der Primarschule sind schon in der Lage ihr Zimmer aufzuräumen, Müll runter zu bringen, beim kochen zu helfen usw. Je früher man Anfängt sein Kind mit einzubeziehen desto einfacher und selbstverständlicher helfen diese mit. Auch als Jugendliche…Man verhindert auch ein gewisses Anspruchs- bzw Konsumverhalten a la: Ich erwarte gebügelte, gewaschene Wäsche in meinem Schrank oder ein sauberes Zimmer, vollen Kühlschrank usw. Man lernt, dass jeder dazu etwas beitragen muss in der Gemeinschaft.

Dabei sollte man nicht den Fehler begehen, Mädchen mehr einzubinden als Buben. Der Vater hat dort auch seine Vorbildsfunktion. Denn wenn die Mutter putzt, kocht, einkauft und die Wäsche macht, signalisiert das, dass Frauen für alles zuständig sind, während das andere Geschlecht auf dem Sofa sitzen darf und in die Glotze starrt. Denn Kinder ahmen ab dem 1.ten Lebensjahr die Erwachsenen nach. Was aber tun wenn die Kinder trotz allem streiken? Es empfiehlt sich Konsequenzen einzuleiten die mit dem Ämtli zu tun haben. Unter keinen Umständen sollte man es selber erledigen! Man gibt dem Kind sonst zu verstehen, wenn es sich nur fest genug verweigert, erledigt das jemand anderes für ihn. In ganz heftigen Fällen, dürfen die Erwachsenen auch mal streiken. Ich bin ein grosser Fan von Konsequenzen, allerdings müssen sie auch immer auf die Situation bezogen sein und keine Strafe darstellen.

Probiert es aus! Seid Geduldig und Nachsichtig und denkt dran: Übung macht den Meister!

Anbei habe ich auf Youtube ein tolles Video zum Thema gefunden…Aus der Sicht eines Jugendlichen. Und ich würde gern in der Umfrage wissen, wie ihr es habt mit euren kleinen. Dürfen sie im Haushalt mithelfen?

Anregungen, Lob, Kritik? Immer gern- M.Poppins@gmx.ch. Ansonsten freue ich mich übers teilen und weiter sagen.

Bis nächste Woche

Nanny Anny

 

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Mein Kind – Selbstständig und Selbstbewusst! Aber wie? Teil.1

Hallo ihr lieben

Auf Nachfrage wird sich der heutige Blog um Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit drehen, eins meiner Lieblingsthemen. Doch zuerst mal wollen wir den Begriff genauer anschauen:

Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird. Nach allgemeiner Auffassung ist dieser Begriff zuerst in der Philosophie definiert worden. Er spielt aber auch in der Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft stets eine bedeutende Rolle. Der Begriff Selbstbewusstsein hat mehrere Bedeutungsebenen. Es gibt ein Selbstbewusstsein des Individuums, aber auch ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein.

Zum einen wird darunter das aktive durch innere Denkvorgänge herbeigeführte Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden (Selbsterfahrung, englisch „self-awareness“). Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch andere denkende Lebewesen der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit, dem Selbstkonzept.

Zum anderen beschreibt „Selbstbewusstsein“ etwas, was im Englischen „self-confidence“ oder „self-assurance“ heißt. „confidence“ heißt „Vertrauen, Zuversicht“; „assurance“ heißt „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“. Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ[1] optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht. Das ist der Selbstwert.

Allgemein wird Selbstbewusstsein als „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt” definiert.[2]

Quelle: Wikipedia

Doch warum scheitern so viele Eltern bei der Erziehung diesbezüglich? Ich werde versuchen es an einem kleinen Beispiel zu erklären: Stellen wir uns jetzt kurz eine allseits bekannte Situation vor. Sagen wir mal ein 3. jähriges Kind und seine Mutter. Morgens, kurz bevor sie das Haus verlassen wollen. Das Kind soll sich die Schuhe anziehen. Die Mutter hat es eilig. Da das Kind natürlich Werte wie Zeit nicht so gut im Griff hat wie die Erwachsenen, trödelt es rum. „Jetzt komm, ich helf dir, das dauert ja ewig und wir sind spät dran!“ „Nein, ich will das alleine machen, lass mich! ICH WILL DAS MACHEN, HÖRST DU??“  Die Mutter zieht dem Kind schliesslich die Schuhe unter Protest des Kindes an und schleift es zur Haustüre.

Das ist eins der vielen Beispiele, die Kinder blockieren Selbstständig zu werden. Die Ungeduld der Eltern, nimmt dem Kind die Erfahrung es selbst zu tun, es zu lernen und daran zu wachsen. „Hilf mir es selbst zu tun“ ist der Leitfaden der den Eltern immer wieder in Gedächtnis gerufen werden sollte, er ist auch der Leitsatz der Montessoripädagogik. Also Hilfe zur Selbsthilfe. Einleuchtend oder?

http://www.montessori-deutschland.de/fileadmin/freigabe/dachverband/PDFs/Mo-Konzept_m_Bildern_B.Stein.pdf

Denn wie soll ein Kind Selbstständig werden und daraus Selbstbewusst aufwachsen wenn Erwachsene ihm ständig alles abnehmen? Siehe Helikopter Eltern und ihre Folgen. Wie soll er lernen, dass es auf sich und seine Fähigkeiten bauen kann, wenn alles im Keim erstickt wird? Wie ich ein Kind lernen zu laufen, wenn es ständig getragen wird?  Ihr versteht hoffentlich auf was ich hinaus möchte. Sicher braucht man jede menge Geduld, aber auf lange Sicht gesehen, ist es für die Eltern und vor allem für das Kind das Beste. Vorrausgesetze man möchte ein Selbstbewusstes, Selbstständiges Kind, versteht sich. Agression und Frustration gehört nun mal zum Lernprozess, das müsst ihr nun mal aushalten liebe Eltern. Doch wie stolz ist das Kind wenn es zum ersten Mal etwas alleine geschafft hat? Sehr!

Einen ganz tollen Bericht von Dr. med. Andrea Schmelz mit praktischen Tipps findet ihr hier. Auch kann man sich auf der Seite für einen Newsletter zum Thema eintragen:

http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kind-stark-selbstbewusst/art/tipp/so-wird-ihr-kind-selbststaendig.html

Und ich kann mich der Meinung der Erziehungsberaterin Sarah Renold nur anschliessen. Sie rät:

  • Loben, loben, loben! «Toll, Jonas, dass du es gleich nochmal versucht hast!», oder «Danke, Laura, dass du den Tisch so schön gedeckt hast!» Lob lässt Kinder buchstäblich grösser werden. Geben Sie Belohnungen für Dinge, bei denen Ihr Kind sich grosse Mühe geben muss.
  • Reden Sie bei jeder Gelegenheit mit Ihrem Kind: Beim Spielen, Anziehen, Einkaufen. Antworten Sie auf Warumfragen mit einer Gegenfrage: «Was denkst denn du, wo die Sonne in der Nacht ist?». Das zeigt Interesse an seiner Sicht der Dinge. Ihr Kind fühlt sich ernst genommen.
  • Beziehen Sie Ihr Kind in alle Arbeiten im und ums Haus ein. Erteilen Sie kleine Aufgaben, aber immer nur eine aufs Mal. Mit der Zeit darfs auch ein festes Ämtli sein: Katzen füttern, Tisch decken, Salatsauce zubereiten.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind zur Selbstständigkeit: Im Laden selber um einen Ballon bitten oder seine Glace bezahlen. Geht noch nicht? Kein Problem: Machen Sie es diesmal noch gemeinsam.
  • Hängen Sie Zeichnungen, Basteleien und andere Werke Ihres Kindes auf: im Wohnzimmer, beim Eingang oder auch im Gäste-WC – das macht stolz.
  • Heben Sie die guten Eigenschaften Ihres Kindes hervor. Wenn Ihr Kind ständig Schlechtes über sich hört, fühlt es sich bald als ganze Person ungeliebt. Vorsicht bei Telefonaten: Kinder hören mit.

Quelle: Familienleben.ch

Denn wie sagte Goethe einst: “ Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzel und Flügel.“

Lob, Anregung, Kritik? Schreibt mir: M.Poppins@gmx.ch

Bis bald,

eure Nanny Anny