10

Über Anstand, Respekt und Wertschätzung gegenüber Nannys

Allgemein lässt sich die Tage beobachten, wie der gegenseitige Respekt und die Wertschätzung den Bach runter gehen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch hier in der Schweiz. Zumindest empfinde ich das in meinem Beruf so. Die Wertschätzung gegenüber Erzieherinnen oder Nannys läuft gegen 0. Aber wehe sie sind dann mal nicht da, dann ist das Geschrei gross. Man erinnere sich nur an die Demos der Erzieherinnen und das Gejammer der Eltern und anderen Menschen als die Krippen und Kitas dicht machten.  Ich werde heute ein paar Punkte aufzählen die so gar nicht gehen, aus meinem Nanny Leben.

22:30 Uhr

„Ich dachte du bist eine Nachteule!“ so entschuldigte sich eine Mutter, die mich gegen 22:30 Uhr anrief, nach dem sie mich am  Vortag versetzt hatte.  Um den nächsten Einsatz zu besprechen. Aber von vorne. Ich betreute sie mit ihrem 4 Monate alten Sohn, eine bis drei Nächte die Woche. Normalerweise läuft das über die Agentur, aber sie fragte weiter Termine einfach so bei mir an, alles mündlich. Ich hätte am Mittwoch um 8 Uhr morgens bei ihr sein sollen für ein paar Stunden zur Entlastung. Den Abend davor war ich in der Stadt auf einem Konzert, ging eher nachhause, um am nächsten Tag fit zu sein.

21 Uhr kam dann eine SMS, gerade als ich zur Türe rein kam, sie benötige meine Hilfe doch nicht, die grosse sei krank, schon die ganze Woche. Ja, danke auch.  Schön, fällt dir das nicht mal 12 Std vor Einsatzbeginn auf und ein.

Abend versaut & eine finanzielle Einbusse.

Dann rief sie auch noch spät abends an am nächsten Tag…Sorry, gehts noch?! 22:30 Uhr!! Ich hatte schon fast geschlafen. Das geht nicht. Respekt, Anstand, Wertschätzung…vermisste ich in dem Augenblick sehr. Sehr. Denn das Thema des Telefonats hatte noch eine Woche Zeit gehabt zum besprechen. Es eilte nicht. So gar nicht.

Habe ihr dann mitgeteilt am Donnerstagmorgen sie wende sich doch für weitere Anfragen in Zukunft direkt an die Agentur. Hat sich zwar entschuldigt, aber das war bereits das zweite mal, dass sie mich versetzte. Das erste mal, schickte sie mich nach einer Std bereits nach Hause. Tochter war krank, weinerlich, Einsatz unmöglich.  Hätte man das schriftlich gemacht über die Agentur im Vorfeld, hätte sie 3 volle Stunden zahlen müssen. Einmal..ok. Zweimal…in zwei Wochen. Nope! In anderen Berufen wäre das so auch nicht gegangen.

Dass sie sich nie wieder meldete, brauche ich nicht zu erwähnen. Aber so geht niemand mit mir und meiner Zeit um.

Eltern die sich nicht entscheiden können

Eine andere Mutter die ich über ein paar Einsätze über die Agentur kennenlernte rief mich in meinem Urlaub an. Ok, geschenkt, die paar Minuten. Verwickelte mich dan in eine 45 Minuten Unterhaltung, auch easy. Brauche jemanden für den Mittwoch und am Weekend, kein Problem. Einigten uns dann, dass ich mich melde, wenn ich wieder da bin um den Vertrag schriftlich festzuhalten. Mündlich war ja alles geklärt. 3 Tage vor Arbeitsbeginn sagte sie mir ab. Meldete sich aber 2 Monate später mit der gleichen Anfrage. Sagte ihr, sie solle sich mit der Agentur zusammensetzen, ich hätte kein Interesse mehr.

Eine andere Mutter – fragte an, war auch alles geklärt, mündlich,  nur damit sie mir 2 Tage vorher absagt. Aussage: „Haben nun jemanden vom roten Kreuz für die nächsten drei Wochen, melden uns danach nochmal!“ Nö, für mich ist es hier erledigt. Ich kann keine Tage reservieren, Standby – kostenlos versteht sich, schon wieder, und wenn sie dann jemanden günstigeren gefunden haben, sagen sie mir wieder ab.

Ich verstehe Eltern die es sich nicht leisten können, aber man muss uns Kinderbetreuer auch verstehen. Standby ist nicht. Wir verdienen so unser Geld, unsere Brötchen, unseren Lebensunterhalt. Für Miete, Lebensmittel und Co. Da wir nicht „ordentlich“ bezahlt werden für das was wir leisten, können wir es uns nicht leisten einfach so Tage auf gut Glück für Familien zu reservieren, kostenlos, sondern nehmen Anfragen rein wie sie kommen. Zusätzlich zu unseren festen Jobs. Da ist kurz vor Einsatzbeginn absagen einfach nicht so toll.

Man stelle sich nur vor, wir Nannys würden so mit den Familien umspringen. Man verlangt von der Nanny und anderen Kinderbetreuern unter anderem Zuverlässigkeit. Und dann benimmt man sich so.

Die, die auf Portalen nicht antworten

„DRINGEND! Suchen wir einen Babysitter / Nanny etc.“ 

So die meisten Suchanfragen auf Kinderbetreuungs Portalen. Von ihnen hat sich noch NIEMAND die mühe gemacht ein kurzes Feedback auf die Bewerbung zu geben. Dann wundern sich aber die Eltern, warum sich auch niemand mehr die grosse Mühe dort macht sich zu bewerben. Das hat für mich auch viel mit Wertschätzung, Respekt und Anstand zu tun.

 

Man nahm mir so klar Worte schon mal übel

Ich habe schon mal zu solchen Eltern position bezogen auf meiner Facebookseite. Das nahm mir eine Mutter sehr übel. „Dich würde ich so nicht einstellen wollen für meine Kinder!“ Ja, easy, kein Problem. Wenn es nicht ok ist in deinen Augen FAIR zu sein und das auch einzufordern, dann möchte ich da eh nicht arbeiten. In anderen Berufen kann man auch nicht sich beliebig Tage reservieren und dann nach Lust und Laune absagen. Kein Handwerker, Monteur, Arzt würde das mitmachen. Auch hier bei Ärzten muss man 24 Stunden vorher absagen, sonst wird das berechnet. Krankheit und Co sind noch mal was anderes! Wertschätzung ist keine Einbahnstrasse.

 

Eltern vertrauen uns ihre Kinder an

Behandeln uns aber teilweise unter aller Kanone, denn das sind nur ein paar Beispiele. Und ja, das darf man nach aussen kommunizieren, damit sich einige den Kopf machen und ihr Verhalten hinterfragen. Auch der Rest der Welt darf wissen, wie mit uns umgesprungen wird.  Warum sollte ich schweigen zu alle dem?

Klar, es gibt auch tolle Familien, das steht ausser Frage. Doch je mehr ich mich mit anderen Nannys und Babysitter auseinandersetze, desto mehr erlebe und höre ich, das Gegenteil. Auch am eigenen Leib. Und das ist schade. Man bezahlt seiner Putzfrau auch teilweise mehr, und ist bereits zu verbindlicheren Abmachungen, als der Frau die auf das eigene Fleisch und Blut aufpasst und es gegebenenfalls auch erziehen soll. Das muss man erst mal sacken lassen.

 

 

Schönes Wochenende ihr lieben,

 

 

Nanny Anny

 

0

Nanny Anny zu Gast bei „UGLY TRUTH“

Ja, anhand meiner Augenringe kann man mir die Last der letzten Wochen deutlich ansehen. Aber hey..noch 4. Tage und dann geht es für mich auch endlich in den wohlverdienten Urlaub. Wellness, Entspannen und all das..yeah! Aber bevor es soweit ist, habe ich meinen Blog hier auch in meiner Sendung vorgestellt.

Aufklärungsbedarf

Weil es immer noch Aufklärungsbedarf gibt, zwischen Eltern und Nannys. Gerade vor ein paar Tagen musste ich eine Familie abmahnen, und das Arbeitsverhältnis kündigen von einem kleineren Job. Die dachten auch man lasse sich ewig alles gefallen und fielen bestimmt aus allen Wolken, als der Brief ins Haus flatterte.

Ausgangspunkt war, ich komme jeden Mittwoch für 10.5 Std rein, sie haben 5. Wochen Ferien, vertraglich geregelt. Dumm nur, dass es seit beginn nach ihrer Lust und Laune ging. Mal Ja, mal Nein, mal vielleicht, mal wussten sie es nicht genau, ob sie mich am Mittwoch brauchten. Aber gezahlt, für dieses hin und her haben sie nie. Nur die effektiven Stunden die ich da war, was so nicht rechtens ist. Man kann schliesslich nicht jeden Mittwoch im Monat besetzen und dann nur einen in Anspruch nehmen, und nur den zahlen,  obwohl per Vertrag alles geregelt ist. Das habe ich dann angesprochen- es wurde ignoriert. Man behandelte mich als hätte ich einen Vertrag auf Abruf.

„Reiss dich zusammen, ich habe Verpflichtungen!“

Als ich dann mal krank wurde, sprach mir die Dame des Hauses aufs Band: „Du musst Dich zusammen reissen, ich habe schliesslich Verpflichtungen!“

Das muss man sich mal vorstellen! Sie erhielt darauf eine SMS von mir mit der Kündigung, und eine Aufforderung die ausstehenden Stunden zu begleichen. Ich hatte nun genug Geduld und Kulanz bewiesen. Schliesslich hatten sie auch nur einmal geschafft pünktlich zu zahlen..in 7 Monaten! Man ist auch nur ein Mensch..und, wenn es mich nur hier und da braucht…dann kann man sich schließlich nun anders organisieren. Jeder der mich kennt, weiss, ich bleibe nicht wegen ein wenig Kopfweh oder Schnupfen zu Hause.

Schliesslich sei ich weder auf Abruf noch zu ihren Diensten wann sie es für nötig hält. Wir haben schliesslich einen Vertrag der bindend ist. Das war, die für sie, unschöne Wahrheit. Wir konnten uns einigen und sie zahlen mir nun den Betrag und den erst, denn ich wurde freigestellt für die Kündigungsfrist. Ohne Möglichkeit mich von den Kindern zu verabschieden. So weit so gut. Es sind ihre Kinder. Nur finde ich es verdammt Schade. Schliesslich habe ich diesen ERROR nicht herbeigerufen.

Liebe Nannys, lasst euch nichts gefallen

Habt keine Angst für eure Rechte einzustehen. Wenn euch einer deswegen nicht einstellen möchte, würde es mich eh stutzig machen. Denn wer sich fair verhält, muss auch nichts fürchten. Und sorry, wir sind weder Leibeigene,  noch eure „Sklaven“ die so tanzen wie ihr es wollt. Man hat nicht umsonst Verträge, die bindend sind und Gesetze erlassen! So wie ihr als Arbeitnehmer Rechte habt in eurer Firma, so haben wir sie auch, wenn wir angestellt sind bei euch! Und by the way: Wenn wir auch nach Lust und Laune zu Arbeit erscheinen würden..na ich weiss nicht wie lange die Eltern das mitmachen würden.

 

Viel Spass beim ansehen und wenn ihr Fragen habt- nur zu! Schreibt mir:

M. Poppins@gmx.ch 

 

2

Erfahrungen mit Nannyagenturen in der Schweiz Teil 1.

Jeder Familie die schon mal professionell eine Nanny gesucht hat kommt nicht um sie herum: Die Nanny Agenturen. Agenturen die sich darauf spezialisiert haben Nannys zu vermitteln. Wie man sich vorstellen kann, gibt es etliche und die Unterschiede könnten gravierender nicht sein.  Heute, im ersten Teil, werde ich euch meine Erfahrungen schildern.

Als ich 2007 in die Schweiz kam, passierte das über eine Agentur in London, ziemlich schnell und unkompliziert, seit dem habe ich mir etliche Agenturen angesehen in der Schweiz und muss sagen, irgendwie haben nur zwei Agenturen bis jetzt 100% meine Erwartungen erfüllt. Über den ersten Kontakt, die Angebote, über das Vorstellungsgespräch und die Nachbetreuung nach Vertragsabschluss. Einige Agenturen verlangen sogar Geld um als Nanny in ihren Nanny Pool aufgenommen zu werden, obwohl die Eltern meist ein ganzes Bruttogehalt bei Vertragsabschluss mit der Nanny über die Agentur erhalten. Einige bieten in diesem Beitrag den man zahlen muss eine Haftpflichtversicherung an, immer hin, damit lässt es sich leben. Mit der letzteren arbeite ich hier und da immer noch zusammen und kann sie bei Nachfragen via Email empfehlen.

Mit einer der grösste Agenturen, die sogar von der Stadt Zürich ein „Qualitätssiegel“ trägt ereinigte sich mal folgendes Szenario: Da ich zwei, ja eigentlich drei „Muttersprachen“ habe trug ich das unter der Rubrik: „Sprachen“ auch ein. Meine gesamten Arbeitszeugnisse zu der Zeit, insgesamt über sechs Jahre waren in Englisch verfasst, da ich dort auch als englisch sprechende Fachkraft eingesetzt wurde. Mein Diplom als Kleinkinderzieherin stammt aus Deutschland.

„Auf welchem Niveau sprechen sie denn die Muttersprache?“

Eines Tages rief mich eine Mitarbeiterin der besagten Agentur an und wollte wissen auf welchem Niveau ich diese drei Sprachen beherrsche und ob ich mich mit den Familien in Deutsch oder englisch verhandlungssicher unterhalten kann. Ich verstand erst mal die Frage nicht richtig. Die Dame fuhr fort, sie sehe ja, dass ich in Rumänien geboren sei und müsste deswegen schon mal genauer nachfragen. Nicht, dass wir uns in perfektem Hochdeutsch unterhalten hätten die ganze Zeit über, nein, aber sei es drum.

Ich war genervt, sehr. Ich fragte, ob sie sich denn überhaupt meine Unterlagen angesehen hätte, die vielen Referenzen, Zeugnisse usw. Sie verneinte. Ich wurde rasend. Da bekam also diese Agentur einen ganzen Bruttolohn bei Vertragsabschluss von der Familie, und sie machte sich nicht mal die Mühe meine Unterlagen genau anzusehen? Entschuldigung?

Ausserdem wollte ich wissen, was genau muss man unter Muttersprache erklären muss? So ungewöhnlich ist es nicht, dass man heutzutage mehrere Sprachen beherrscht, oder etwa doch? Sprechen deutsche Zeugnisse und langjährige Referenzen in Englisch nicht eine eindeutige Sprache?  Ich erklärte der Frau am Telefon, dass ich absolut kein Interesse mehr habe mich von ihrer Agentur vermitteln zu lassen, denn wenn das so schon anfängt – total desinteressiert und auch irgendwie rassistisch, möchte ich nichts mit dieser Agentur zu tun haben.

Stehen gelassen

Ein anderes „Vorstellungsgespräch“ endete damit, dass mich die Dame von der Agentur mit der ich verabredet war, im Regen stehen liess. Zu viel Stress im Büro als Ursache, ich fuhr deswegen extra nach Zug, (die Fahrt dauert je nach Zug 35-45 Minuten) wartete dort 30 Minuten, rief an. Man sagte mir es sei gerade recht stressig, ich sollte doch ins Büro kommen, man hole mich vom Bus ab. Neue Fahrtkarte für den Bus gekauft, fix angerufen als ich los gefahren bin, wir vereinbarten, dass sie mich abholt. An der Bushaltestelle wartete ich dann 1. Stunde und fuhr dann wieder heim. Auf erneutem Nachfragen via SMS sagte man mir, man ging in der Annahme aus, ich melde mich noch mal wenn ich angekommen sei. Man muss aber dazu sagen, die Busfahrt dauerte nicht mehr als 10 Minuten, was sollte ich erneut anrufen, wenn ich die besagte Dame bereits informierte beim einsteigen? Anstatt gleich Verantwortung zu übernehmen, machte man mich zur Schuldigen. Auch ihr musste ich sagen, dass ich kein Interesse habe. Geld und Zeit verschwendet, denn mit keinem Ton wurden mir als Entschuldigung wenigstens angeboten die Fahrtkosten zu erstatten. Plus: Ich hatte mir extra einen Tag frei genommen.

Rückzahlung

Ich arbeitete mal eine Zeit lang bei einer Agenturchefin. Der Vertrag war begrenzt und ich sollte sie als Mothershelp unterstützen mit ihrere frisch geborenen Tochter und ihren 7  jährigen Sohn. Alles war wunderbar, wir verstanden uns sehr gut, der Vertrag lief aus, super Zeugnis, nix zu motzen. Eines Tages, so knapp ein paar Monate später erhielt ich von ihr eine SMS, an einem Feiertag um 21 Uhr. Man hätte falsch abgerechnet bei der Steuer, ich müsste ihr noch knapp 200 CHF nachzahlen. Wir vereinbarten, dass sie mir die Unterlagen zusenden würde. Ich war schon bisschen sauer, dass sie mich an einem Feiertag via SMS über so einen Fehler, ihrerseits informierte. Der Hammer kam aber noch. Als ich ihren Brief erhielet, war da nur ein Blanko Einzahlungsschein. Keine Unterlagen die ihre Aussage beweisen, nichts. Dass ich nichts überwiesen habe, brauche ich euch nicht erzählen. Da kann ja jeder kommen und irgendwas retour fordern ohne mir die Unterlagen zu zeigen. Und so ganz unter uns, als Agentur Chefin sollte man schon wissen, wie man eine Nanny richtig abrechnet oder wie man den Fehler danach behebt. Ein Blank Einzahlungsschein schicken, entsprach nicht meinen Vorstellungen, weil ja auch was anderes vereinbart wurde, geschweige den diesen Fehler um 21 Uhr via SMS melden. Nee, sorry!  Fehler passieren, das ist ok. Aber wenigstens den Bescheid hätte ich gern gesehen – so hinterliess das ganze einen recht unprofessionellen  und chaotischen Eindruck.

Selber um das Gehalt verhandelt – NO GO!

Durch meine erste Agentur hier in der Schweiz fand ich eine Familie aus London. Bevor ich mich aber dazu entschied den Vertrag zu unterschreiben, sah ich mir eine zweite Familie an. Beide waren toll, beide Arbeitsstellen waren attraktiv, beide Familien wussten voneinander und ich wusste nicht so recht für welche ich mich entscheiden sollte.Die eine Familie hatte ich selber gefunden, die andere kam über eine Agentur. Zum Schluss sollte das Gehalt entscheiden, denn leider kann ich Rechnungen nicht mit Kinderlachen und Liebe bezahlen. Die Familie A die ich gefunden hatte zahlte 1000 CHF mehr als die Familie B die über die Agentur kam. Fam. B wohnte aber so schön am See und hatte einen tollen grossen Garten. Ich war also offen udn sagte den Leuten, es läge am Geld, dass ich mich doch für Fam. A entscheide, 1000 CHF mehr im Monat ist ein guter Grund dazu. So beschlossen sie, ihr Gehalt auch auf die gleiche Summe anzuheben wie die andere Familie, evtl war es sogar ein wenig mehr. Als es dann zum Vertragsabschluss kam, rief ich die Agentur an und gab Bescheid, dass sie den Vertrag abändern müssten, da sich das Gehalt verändert hatte. Ui! Wie war man erbost! „Was fällt dir ein deinen Vertrag selber zu verhandeln?“ War nur einer der Sätze die ich mir anhören musste. Fand das damals schon unverschämt und sagte der Agenturchefin auch klipp und klar meine Meinung. Schliesslich muss ich ja dort arbeiten für das Geld und sie bekäme nun mehr Provision. Anscheinend hatte man Angst, dass ihnen der Kunde, aka die Familie komplett den Rücken zudreht bei meinen höheren Lohnforderungen. Doch unter uns…wenn ich schon 55 Stunden die Woche wo sein muss, sollte es sich auch lohnen.

Fortsetzung folgt….