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Methoden zur Umsetzung – Positive Disziplin

Was es mit der Positiven Disziplin auf sich hat, haben wir in den letzen Beiträgen ja schon klären können und auf welchen Grundpfeilern diese Methode steht. Heute soll es darum gehen, wie man das ganze umsetzt. Ich werde anhand ein paar Beispielen erklären, wie es gelingt Positive Disziplin in den Alltag zu integrieren. Diese Informationen sind angelehnt an das Buch von Dr. Jane Nelsen „Positive Discipline, The first three years“

1.Kinder mit einbinden in den Alltag 

A)  Routine zusammen erschaffen
B) Mehrere Möglichkeiten geben
C) Gelegenheiten zum mithelfen geben

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Überwachung? Nein, danke!

Diese Woche verfolgte ich gespannt eine Diskussion in einer deutschen Facebook Gruppe für Eltern. Da fragte eine Mutter nach, ob denn jemand bereits Erfahrung hatte mit einer GPS Uhr für Kinder für schlappe 160 Euro. Das Ding sah putzig aus, ich geb es ja zu. Aber die Funktion und die Kommentare die ich zu Gesicht bekam waren es weniger…

„…Und meine Mutter meinte, wir sind früher auch ab 4-5 Jahren im Dorf rumgezogen und hätte sie die Möglichkeit gehabt zu erfahren wo wir stecken, hätte sie es auch gern genutzt, so hatte sie halt immer ein mulmiges Gefühl und konnte nicht gescheit denken bis wir wieder da waren…

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Und ewig lockt ähmm…die Nanny?!

Ben Affleck, Gavin Rossdale, Jude Law, Ethan Hawke, Arnold Schwarzenegger, Robin Williams um nur einige bekannte Prominente zu nennen die ihre Frauen mit der Nanny betrogen. Zeitungen besonders in der USA aber auch in Deutschland geben natürlich den Nannys die Schuld, gar von der „Killer-Nanny“ ist die Rede. Entschuldigung? Was?

„In den USA, besonders in Hollywood, geht die Angst um. Eine neue Bedrohung ist aufgetaucht, und sie trifft ausgerechnet die Erfolgreichsten, die Ehrgeizigsten, die scheinbar Unangreifbaren – die Stars. Diese Bedrohung kommt zunächst harmlos daher, scheint freundlich, lustig, fürsorglich und selbstlos zu sein. Sie putzt, kocht, spielt mit den Kindern und räumt das Haus auf. Doch dann, wenn alle Vertrauen zu ihr gefasst haben, wenn sie fast schon ein Teil der Familie geworden ist, schlägt sie zu – die Killer-Nanny

Quelle: Die Zeit

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Nun sind die Eltern dran!

Hallo ihr lieben

In 10 Tagen feiert mein Blog sein halbjähriges Bestehen. Und da dachte ich mir, ich lasse nun auch mal die Eltern zu Wort kommen. In den nächsten Tagen werde ich ein paar Gastbeiträge veröffentlichen rund ums Thema: Kind & Erziehung und Alltag!  Danke allen die mitgemacht haben für die tollen, interessanten und spannenden Beiträge. Und Danke auch euch, meinen Lesern, für die tolle Unterstützung, den Input, den Austausch, die Kritik und  vor allem für die Treue. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist!

Den Anfang macht heute  Gabriela

 

Der perfekte Tag mit meinem Kind – eine kleine Anleitung

Gibt es eine Anleitung für den perfekten Tag mit meinem Kind. So etwas wie ein Geheimrezept mit Erfolgsgarantie? Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an, dass man etwas ganz Besonderes macht. Vielmehr kommt es darauf an, dass man es macht. Einen Tag, wie er meinem Kind und mir gefällt. Keine Termine, keine Verpflichtungen, kein Haushalt – sondern den ganzen Tag nur Spiel, Spaß & Schabernack.

Wie sagt man so schön: Nichts muss, alles kann … Heute bin ich aufgewacht und habe gedacht: Es ist ein guter Tag für unseren perfekten Tag. Ich lasse mich nicht ablenken durch Pflichten im Haushalt, Einkäufe oder irgendwelche Termine, die sowieso warten können. Ich bin doch in Elternzeit. Deswegen widme ich heute diesen Tag voll & ganz und mit Herz & Seele meinem Kind. Gedacht, getan. Eigentlich haben wir nichts Außergewöhnliches unternommen. Aber es wurde sehr laut bei uns im Haus.

Wir haben schrill geschrien, gellend gelacht, mit voller Lautstärke gebrüllt, lauthals gesungen, kreischend gekitzelt und schallend getobt. Alle Spielzeugkisten wurden ausgeleert und ohne Sinn und Verstand in der ganzen Wohnung verteilt – und selbstverständlich blieb kein Zimmer von dieser Unordnung verschont. Die Musik wurde aufgedreht, um gemeinsam zu singen und zu tanzen. Auf dem Boden wurden wilde Krabbel-Wettkämpfe und frenetische Kuschel-Attacken ausgeführt und in der Badewanne geplanscht und gespritzt. Es wurde gekrümmelt, gekleckert und Dreck gemacht – egal, Hauptsache Spaß.

Das absolute Chaos wurde von uns perfektioniert und immer chaotischer. Doch auch ein perfekter Tag geht irgendwann zu ende – und eh wir uns versahen, war der Abend da. Mein kleiner Rabauke war so müde und geschafft, dass ihm am frühen Abend bei seinen heißgeliebten Haferflocken mit Banane die Augen zufielen. Ganz schnell und ohne Widerreden den Schlafanzug übergezogen, noch einmal ganz doll gedrückt, geknuscht und gekuschelt und ab ins Bett.

Und bereits beim Ablegen schlief mein kleiner Sohn ein – völlig zufrieden, schnarchend und mit einem kleinen Lächeln im Gesicht. Eine Anleitung für den perfekten Tag mit meinem Kind? Einfach machen! Und zwar ohne Plan und Programm, sondern mit viel Herz und Lebenslust auf Augenhöhe mit dem Nachwuchs. Und denk daran: Vergiss die Ordnung und die Pflichten – alles kann warten. Denn der perfekte Tag mit deinem Kind kann auch ein Tag sein, an den du dich – mit einem kleinen Lächeln im Gesicht – noch lange erinnern wirst.

Gabriela findet ihr auch bei  Facebook oder auf  Instagram

 

Schönes Wochenende ihr lieben, am Sonntag kommt der nächste Beitrag!

 

Nanny Anny