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Über den Tod mit Kindern sprechen

Ich möchte heute über den Tod sprechen. Das ist ja eher ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen würden. Aber er ereilt und alle über früh oder lang. Meine erste tote sah ich mit fünf Jahren auf dem Land in Rumänien. Da wurden die Leichen der toten noch aufgebahrt im Haus für ein paar Tage und jeder konnte kommen, Abschied nehmen. Anschliessend kam der Leichenwagen und das ganze Dorf lief hinterher, bis zum Friedhof.

Trauerzug, heute undenkbar

Heute bekommen wir es kaum noch mit, wenn Menschen sterben, vor allem, wenn es fremde Menschen sind. So ein Trauerzug wäre heute auch irgendwie undenkbar, in den grossen Städten. Meinen letzten erlebte ich mit neun Jahren, als ich bei meinen Paten gelebt hatte in Rumänien. Der Tod gehörte dazu und da ich religiös erzogen wurde, war für mich klar, dass diese tote Person in den Himmel kommt, wenn er ein guter Mensch war. Ein tröstlicher Gedanke. Doch nun ist ja nicht jeder religiös, auch ich bin es mittlerweile nicht mehr und irgendwann erleben auch die Kleinsten unter uns ihren ersten Verlust, ob Oma, Opa, Onkel, Haustier usw. Oder sie bekommen mit, wenn jemand prominentes gestorben ist.

Wie geht man damit um, wie redet man über den Tod mit Kindern?

Also ich bin für einen offenen und ehrlichen Umgang mit diesem Thema. Sicher, kindgerecht, aber offen und ehrlich. Dinge wie: „Oma ist nun für immer eingeschlafen!“ finde ich kontraproduktiv, da es den Kindern Angst einflösst und Probleme kreiert a la „Schlafen ist gefährlich, da kann man sterben!“

Unter Kindertrauer.info  finden sich viele Tipps, inkl. Buchempfehlungen, wie man das Thema behutsam ansprechen kann. Weiter Kinderbücher zum Thema hat auch eine Mama zusammengetragen, schön verpackt in einem wunderbaren Artikel.

„Mit meinen Kindern rede ich darüber. Sie wissen, wie es mir geht. Wissen, dass ich meinen Vater vermisse und dass es ein wundervoller Mensch war. So gut sie es eben in ihrem jeweiligen Alter verstehen und ja, in diesen Momenten kommt dann der Miniheld zu mir, nimmt mich in den Arm und sagt mir, dass er seinen Opa gerne kennen gelernt hätte und es treibt mir auch in diesem Moment die Tränen wieder in die Augen. Ich weiß, dass die beiden so wunderbar miteinander ausgekommen wären und es schmerzt mich bitterlich, dass sie sich niemals kennen lernen werden. Umso wichtiger ist es mir, mit meinen Kindern über diesen wertvollen Menschen in meinem Leben zu reden. In allen Facetten, über alles, was ihn ausgemacht hat. Seine Standpauken, seine Rettungsaktionen, seine Kuscheleinheiten, einen Beruf, seine Musik, seine Verfehlungen. Alles, was zu ihm gehört, damit meine Jungs später einmal sagen können, dass sie ihren Opa zwar nie getroffen haben, aber genau wissen, was für ein Mensch er war.“

 

Eine andere Mutter schrieb auch einen Artikel darüber, wie es ihr mit ihrer Tochter erging, als ein Politiker starb.

Unser Mädchen, mit dem ich vor kurzem doch noch Bilderbücher angeschaut habe, wo zig Dinge abgebildet waren, die man benennen konnte. Wann haben wir denn das Buch über „guten und schlechten Geschmack“ angeschaut?
Und warum unterhalte ich mich auf einmal mit unserem Mädchen in einer Umkleidekabine über die Beerdigung von Guido Westerwelle?

 

Und auch ich habe über das Thema schon mal geschrieben, auf dem anderen Blog. Einmal über den Verlust meiner Paten und als meine Oma letztes Jahr verstorben ist oder auch vom Verlust meiner ersten „Liebe“, der dazu führte, das ich meinen Glauben an Gott verlor. Ich, die orthodox getauft wurde, die jeden Abend betete und noch mehr.

„Elisabet so hiess meine Patentante, liebte Handtaschen, hübsche Kostüme, die sie sich immer schneidern liess, manchmal auch im Partnerlook mit meinem Paten,  Accessoires und lange Perlenketten. Sie las auch viel, ich mag mich gut an ihre Brille mit den dicken Gläsern erinnern, später, als ich 8 Jahre alt war, haben wir gemeinsam gelesen am Nachmittag nach dem Essen. Meist schliefen wir auch gemeinsam dabei ein, es war herrlich. Ich erinnere mich sehr gern an diese Zeit zurück. Savu, so hiess mein Patenonkel trank gern hier und da mal abends einen mit seinen alten Kollegen in der Kneipe und er war ein begnadeter Koch und Sänger, yummy! Als ich noch klein war, schreinerte er mir eine grüne Bank mit einem grünen Tisch, an dem ich oft sass und malte. Auch im Alter übernahm er noch kleinere Arbeiten für die Nachbarn, es roch dann immer nach Kleber oder Farbe auf dem Balkon. Im Sommer hatten sie dicke Weintrauben, die rund um den Balkon wuchsen, von denen ich immer naschte.

Auch der Flieder und die Rosen draussen vor dem Haus sind mir noch in bester Erinnerung, so wie die Nachbarin die immer zum Kaffee und Kuchen am Nachmittag vorbei kam. Wie lebendig die Erinnerungen alle sind, wird mir erst beim Schreiben dieses Beitrags so richtig bewusst und wie schmerzlich. Als mein Pate Krebs bekam, fuhr ich ein letztes mal nach Rumänien um mich von ihm zu verabschieden, ich war 3. Wochen dort. Es bricht mir heute noch das Herz, wenn ich mich daran erinnere. Mager war er geworden, blass, doch hatte nicht seinen Humor verloren…Es sollte ein Abschied von beiden werden, das wir mir aber zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Mir waren in jungen Jahren, die Vergänglichkeit des Lebens so gar nicht bewusst. Sie waren ja immer da, nie hätte ich einen Gedanken daran verschwendet, dass es eines Tages anders sein könnte.“

 

Seid ihr mit euren kleinen schon dazu gekommen über das Thema zu sprechen? Wie seid ihr vorgegangen?

 

 

Schönes Wochenende,

 

 

Nanny Anny

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Bullshit Bingo mit Nanny Anny

„Aber du hast noch nie ein Kind geboren! Du weiss nicht wie das ist mit der Verantwortung!“

Ja, deswegen bin ich anscheinend nicht qualifiziert genug um Kinder zu erziehen. Vergessen wir die Berufserfahrung seit 1999, die Lehre &die Weiterbildungen. Ich wusste nicht, dass man dazu selber ein Kind gebären muss. Bitte teilt das an den Schulen und an den Unis den Lernenden mit, Ausbildung und Studium können sie sich getrost sparen.

Ich glaube das kam da noch nicht an. Ausserdem, wisst ihr nicht wie es ist als Nanny für fremde Kinder verantwortlich zu sein, oder als Gruppenleitung in einer Kita für 12? Wollen wir mal einen Monat tauschen? Danach werden einige von euch anders reden, versprochen. Das Gefühl immer mit einem Bein im Gefängnis zu stehen ist ausserdem echt ein grandisoser Kick!

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Hallo Herbst!

 

Gestern war offizieller Herbstanfang! Und obwohl ich ganz ganz grosser Sommerfan bin, versuche ich nun das beste daraus zu machen. Denn so gesehen, war der Sommer für mich lang. Sehr lang. Er fing nämlich schon auf meiner Rundreise in Italien im April an. Dort konnte man bereits auch Nachts im Kleid und Sandalen rumstreunen, während es in der Schweiz geschneit hatte. Nun wird es Zeit sich einzukuscheln, Kürbis Rezepte auszuprobieren, zu basteln und es einfach mal gemütlicher zu nehmen. Denn im Sommer war ich so gut wie nie zuhause.

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Wer trägt die Verantwortung für die Erziehung der Kinder?

Ein Kind zu bekommen ist das schönste der Welt, für die werdenden Eltern. So zumindest höre ich das meistens heraus. Man kauft für das Baby Kleidung, diskutiert mit dem Partner über das Kinderzimmer, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig soll es sein, was man da rein stellt. Nicht zu kitschig, nicht zu kalt.

Dann braucht man noch einen Kinderwagen. Und das erfordert auch etliche Besuche im Fachhandel oder man hat Freunde, die einem den Wagen vererben / verkaufen. Alles in allem macht das Baby, noch bevor es da ist eine Menge Arbeit. Man muss ich um die Betreuung kümmern, am besten noch bevor das Kind da ist, seine finanzielle Situation überlegen. Kann man es sich leisten zu Hause zu bleiben, oder arbeiten beide weiter, oder, ob ein Teilzeitmodell in Frage käme.

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Alle Beiträge zur Blogparade „Was wurde aus deinen Kindheitsträumen?“

Wie unglaublich schnell zwei Monate vergehen können! Gestern endete meine Blogparade und ich darf euch nun in der Zusammenfassung alle Beiträge präsentieren. Es waren sehr interessante Einblicke in verschiedene Kindheitsträume und ich danke allen für die intimen Einblicke in ihre Welt.  ❤

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BLOGPARADE: Was wurde aus deinen Kindheitsträumen?

Hallo ihr lieben!

Ich dachte, es wäre mal wieder Zeit für eine Blogparade, pünktlich zum Weltkindertag.

Das Thema soll sein:

Was wurde aus deinen Kindheitsträumen?

Denn wir alle waren mal Kinder und wir alle hatten mal besondere Vorstellungen, wie das Leben als erwachsener aussehen soll. Die einen träumten davon Arzt oder Pilotin zu werden, die anderen wollen Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau oder „irgendwas mit Menschen“ machen. Was sahen diese Träume aus? Und was wurde aus ihnen?

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Methoden zur Umsetzung 2.0 – Positive Disziplin

Im letzten Beitrag über „Positive Disziplin“ (Abkürzung PD) habe ich euch schon ein paar Methoden verraten, wie man es in den Alltag einbinden kann. Heute soll es weitergehen!

4. Versetze dich in die Welt deines Kindes

Man muss sich bewusst machen, zu was das Kind bereits fähig ist und zu was noch nicht. Nur, weil Kinder fliessend sprechen können, macht sie das nicht zu kleinen Erwachsenen. Man muss sich genau anschauen: Was braucht mein Kind in dieser Phase? Was kann es schon? Was überfordert es? Empathie ist das Zauberwort, wenn es zu Trotz – und Wutanfällen kommt. Schliesslich muss das Kind noch lernen, wie es mit seinem Frust umgehen soll. Und meist ist es gefrustet, weil es etwas noch nicht kann. Empathie, bedeutet nicht, dass man das Kind vor jeder Enttäuschung bewahren soll. Empathie bedeutet: Sich in die Lage des Kindes versetzen und es verstehen.

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