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„Was wurde aus deinen Kindheitsträumen“ – Blogparadenbeitrag

Heute darf ich den Beitrag von Anna präsentieren, sie führt ihren Blog  „The life of A.“ erst seit kurzem. Willkommen in der Bloggerwelt Anna und danke für deinen Artikel.

 

Hatte ich Kindheitsträume?

„Ehrlich gesagt (zumindest was den Traum nach einem Job angeht) nicht wirklich. Ich wollte nie Anwältin, Pilotin, Ärztin, Tierärztin, Kindergärtnerin oder was auch immer werden. Ich wollte einfach immer nur einen Beruf haben, der mich glücklich macht und bei dem ich nicht total genervt nach Hause komme und erstmal alles anmeckere was sich mir auf 10 Metern nähert.

Meine Träume waren nie wirklich plastisch. Es war eher so, dass ich ein Gefühl haben wollte. Ich wollte immer glücklich sein.

Ich wollte eine eigene Familie haben und mich geborgen fühlen. Ich wollte für später mal ein eigenes zuhause haben und einen eigenen Hund. Ein eigener Hund war wirklich immer drin in meinen Träumen und siehe da – ich habe zwei und sie machen mich jeden Tag glücklich und sind aber auch sehr gut darin mich in den Wahnsinn zu treiben 😉 Also solche Wünsche haben immer zwei Seiten.“

 

Den ganzen Artikel gibt es hier

 

Die Blogparade geht noch bis zum 31.07.2017!

Herzliche Grüsse,

 

Nanny Anny

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„Was wurde aus deinen Kindheitsträumen“ – Blogparadenbeitrag

Die liebe Steffi von „Thelifeisapresent“ hat einen Beitrag zu meiner Blogparade „Was wurde aus deinen Kindheitsträumen geschrieben:
„Einerseits musste ich in mich gehen, um überhaupt einmal herauszufinden, was genau meine Kindheitsträume waren und andererseits was bis heute daraus geworden ist. Nach längeren Überlegungen sind mir Dinge eingefallen wie…
„… Was mit Kindern machen. Am liebsten Kindergärtnerin.“
Diese Idee war wohl die jene, die mich mein ganzes Leben lang nicht mehr losgelassen hat. Schon damals war mein größter Wunsch, später einmal mit Kindern zu arbeiten. Am liebsten hätte ich sofort damit angefangen. Und bis heute hat sich daran nichts verändert. Mittlerweile befinde ich mich in meinem letzten Ausbildungsjahr zur Erzieherin, nachdem ich meine Sozialassistentinnen-Ausbildung im letzten Jahr abgeschlossen habe, bin Babysitterin von 3 tollen Familien, hatte unzählige Praktika in unterschiedlichsten Bereichen in der Kinder- und Jugendarbeit und bin immer noch überglücklich mit meiner Wahl.
„… und Kinderbuchautorin werden.“
Hach, was gab es da für tolle, ausgedachte Geschichten. Ich erinnere mich gern an die Geschichte von Familie Müller, die auf ihrem, doch eigentlich ziemlich kurzen, Weg zum Zoo viele Hindernisse auf sich nehmen musste. So waren es beispielsweise ein Bienenstich, eine Bananenschale, eine schnarchende Tochter, einen pubertierenden Jungen, Streit unter Geschwistern oder eine Reifenpanne. Und das war nur eine meiner unzähligen Geschichten. Kein Tag verging, seit ich der Fähigkeit des Schreibens mächtig wurde, ohne dass ich geschrieben habe. Und noch heute habe ich einige dieser Geschichten hier bei mir zu Hause herumzuliegen und erfreue mich immer wieder daran. Aus der Sache mit der Kinderbuchautorin ist dann allerdings nicht ganz so viel geworden, meine Leidenschaft zum Schreiben ist jedoch nie verloren gegangen, woraus mein Herzstück entstanden ist – Mein Blog.“
Den ganzen Beitrag gibt es hier

 

Danke Steffi, für diesen tollen Artikel =)

 

Die Blogparade geht noch bis zum 31. Juli.

 

Guten Wochenstart und Grüsse aus Nürnberg,

 

 

Nanny Anny

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„Mein Kind kann schon mit 5. Jahren lesen!“

„Mein kleiner Prinz konnte schon mit 5. Jahre lesen. Mensch, was waren wir stolz, er war schliesslich der einzige in seinem Alter der das Lesen beherrschte. Wir übten täglich mit ihm, ausserdem auch schreiben. Ein Jahr später als er in die Schule kam, berichtete seine Lehrerin, dass er ständig den Unterricht störte, schwätzte oder sonstigen Blödsinn veranstaltete. Sie meinte er wäre unterfordert. Dabei meinten wir es nur gut und wollten ihm durch die früher Förderung nur einen Vorteil verschaffen!“

So oder so ähnlich könnten einige Gespräche demnächst ablaufen, denn es wird immer mehr zum Trend, dass Kinder bereits vor Schulanfang lesen und schreiben lernen. Wenn nicht in der Preschool dann zu Hause. Allerdings bedenken die Eltern dabei wenig, dass es absolut kein Vorteil bringt, sondern die Kinder sich langweilen in der Schule, anfangen den Klassenclown zu spielen und sonst wie der Unterricht stören. So können sie schnell zum Aussenseiter werden.

Wozu die Eile?

Wenn man manchen Eltern zuhört, insbesondere Mütter, könnte man meinen die kindliche Entwicklung sei eine Olympiade. Das eigene Kind muss dabei immer als erster den nächsten Entwicklungsschritt getan haben, am besten gar 3. überspringen. Mütter überbieten sich mit ihren Kids, als würden sie einen Award bekommen. Dabei wird meistens übertrieben und auch gelogen was das Zeug hält. Doch wozu diese Eile? Wir werden heutzutage im Schnitt ca 83. Jahre alt. Bedenkt man wie kurz im Vergleich zum gesamten Leben die Kindheit ist, frage ich mich oft:

Warum nimmt man den Kindern diese kurze Zeitspanne weg und füllt ihren Kalender mit Terminen, als seien sie kleine Manager?

Eine 40. Stunden Wochen für (Klein) Kinder, wozu?  Frühförderung mit 4. Jahren? Geige-Klavier-Chinesisch, Balett und „was auch immer Unterricht“ nach der Kinderkrippe, Kindergarten, Schule? Brauchen Kinder eine Frühförderung und was nützt diese?

Salman Ansari, Lehrer, Naturwissenschaftler und Autor gab vor ein paar Jahren der ZEIT ein Interview zum Thema, nach dem sein Buch „Rettet die Neugier“ erschienen ist.

Ein kleiner Auszug

ZEIT: Mit Ihrem aktuellen Buch Rettet die Neugier richten Sie sich vor allem gegen die Überfrachtung der Kindergärten mit akademischen Inhalten, gegen eine naturwissenschaftliche Frühförderung, die sich vor allem auf vorgegebene Experimente und Lerneinheiten stützt. Was läuft da falsch?

Ansari: In allen Stiftungen und Projekten, die sich auf die naturwissenschaftliche Frühförderung spezialisiert haben – egal ob das Haus der kleinen Forscher in Berlin oder das Science Lab in München –, wird versucht, die Welt aus akademischer Perspektive zu erklären. Mit dem kindlichen Denken hat das oft nichts zu tun.

ZEIT: Den Befürwortern der naturwissenschaftlichen Frühförderung kommt es ja bekanntlich vor allem darauf an, dem zukünftigen Fachkräftemangel vorzubeugen.

Ansari: Die Behauptung, dass wir durch intensive Frühförderung später qualifiziertere Fachkräfte gewinnen, entbehrt jeglicher Grundlage. Das ist reine Spekulation. Für mich bleibt rätselhaft, warum dieser Frühförderwahn so viel Zustimmung findet.

ZEIT: Sie selbst sind ein gefragter Experte in Kindergärten, auch sie arbeiten mit den Kindern an Themen aus der Natur. Und Sie sind als promovierter Chemiker ein Akademiker. Was machen Sie denn anders?

Ansari: Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Chemielehrer an die Odenwaldschule kam und vor einer fünften Klasse stand. Ich habe sofort gemerkt, dass ich meine Doktorurkunde getrost in den Mülleimer werfen kann. Im Unterricht hat mir der Doktortitel gar nicht geholfen. Dann habe ich begonnen, nachzudenken, wie Kinder eigentlich lernen. Ich versuche, die Kinder selbst kreativ werden zu lassen, sodass sie neue Ideen mit mir gemeinsam generieren können. Ihnen Raum und Zeit zu geben, an der Lösung einer Frage aktiv mitzuarbeiten. Aus den kognitiven Wissenschaften weiß man, dass  der emotionalen und geistigen Entwicklung der Kinder sehr  gut tut. Sie gewinnen dadurch mehr Selbstvertrauen und das Gefühl, ich schaff das – ich kann das.

Quelle; ZEIT und das ganze Interview Ich hatte mich auch mal zu dem Thema Neugierde und Leistung geäussert, auf dem nicht so freundlichen Zwillingsblog: Leistungsdruck tötet die Neugierde 

Warum üben also so viele Eltern so grossen Druck auf die kleinen aus?

Wäre es nicht besser, man hält ihre Neugierde am Leben? Denn nur so lernen sie Gehrin gerecht, so, dass sie es auch nach Jahren abrufen können. Nur mit Neugierde, werden sie gewillt sein, weiter zu lernen. Ohne Druck und einem schlechten Gefühl in der Magengrube: Ich kenne heute noch genug Erwachsene, denen sich die Nackenhaare sträuben erwähnt man Schule, Lernen oder Prüfungen. Fragt man sich wirklich woher das kommt? Und vor allem: Ist es nicht sehr schade?

Gerade in der heutigen Zeit gibt es nicht nur den Weg über die Matura (Abitur) zum Studium. Und braucht es immer ein Studium, damit aus einem mal später was wird? Sollte das Kind nicht einfach glücklich sein mit dem was es macht?

Muss man mit 3 Jahren schon diverse Fremdsprachenkenntnisse haben? Und mit 5.Jahren wirklich schon lesen oder schreiben können? Wäre es nicht schön, würden die Eltern ein wenig von kindlicher Entwicklung und den kindlichen Bedürfnissen wissen, anstatt es nur gut zu meinen? Oder gar eine Olympiade daraus machen um so noch mehr Druck zu erzeugen? Ich wünschte mir, wir würden unsere Einstellung noch mal überdenken und den Kindern ihre Kindheit gönnen, der Stress und der Druck..die kommen noch früh genug. Heute würde ich aber trotzdem gern von euch wissen: Wie handhabt ihr das? Frühförderung Ja / Nein und warum?

Herzlichst

 

Nanny Anny

 

Pic. Pixabay…..Nicht jeder ist ein kleiner Einstein, in der Tat sind das die wenigsten