6

Blogparade – Traust du dich?

Endlich habe ich mal eine Blogparade entdeckt, die thematisch einigermassen zu meinem Blog passt. Tamara, von https://ichmeinwas.wordpress.com lud dazu ein. Die Blogparade, die noch bis zum 6. Juni läuft, dreht sich um Reflexion und Ehrlichkeit!

Und los gehts:

Welche Meinung habe ich von mir selbst? Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich aus?

Ich habe eine sehr gute Meinung von mir selbst, auch wenn mein Selbstbild aufgrund meiner fehlgeleiteten Erziehung schwankt. Ich sehe mich dementsprechend meist als Gewinner im Leben, doch habe auch ich ein paar Momente in dem ich mir wie der letzte Loser vorkomme, wenn etwas mal nicht so will wie ich es gerne hätte. Ich bin ehrlich, fleissig und verbissen wenn ich etwas erreichen möchte. Der Ehrgeiz den ich habe, kann mich manchmal auch überfordern und ich lade mir zuviel auf. Zum Glück wurde das besser die letzten Jahre und ich lege regelmässig Pausen ein. Wenn ich aber etwas anfange, dann gebe ich 100 % und bin zuverlässig in der Ausführung.  Meine gute Laune und mein positives Denken machen mich aus.

 

Bitte ich um Hilfe, wenn ich Unterstützung brauche? ( z.B.: beim Möbel aufbauen usw.)

Ja, ich kann zwar vieles, aber Möbel aufbauen gehört nicht dazu. Auch bei meinem Umzug habe ich mir ein professionelles Unternehmen einbestellt. Aber ich tendiere schon dazu, nicht gleich los zu rennen, wenn etwas nicht gleich klappt. Ich mag mich noch erinnern, wie ich meine zweite Wohnung alleine tapezieren wollte. Das Wohnzimmer sah echt lustig aus…beim Schlafzimmer holte ich mich dann Hilfe. Ich bin es eher gewohnt auf mich alleine gestellt zu sein.

 

Welche Menschen tun mir gut? Verbringe ich mit ihnen genug Zeit? Falls nein, warum nicht?

Meine engsten Freunde tun mir gut. Einige habe ich seit 20 Jahren, andere erst seit dem ich in der Schweiz bin und andere sind Bekannte. „Genug Zeit“..ist glaube ich subjektiv. Für mich reicht es, den ich habe mit allen Projekten genug um die Ohren und reise noch viel umeinander, wenn ich frei habe, aber am liebsten alleine.

Welche positiven Eigenschaften habe ich?

Meine gute Laune, mein Optimismus, meine Hilfsbereitschaft, ich bin sehr neugierig, möchte viel lernen und erfahren. Auch kann ich Leute schnell für etwas begeistern und mitreissen.

 

Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?

Für meine Resilenz und die Menschen die immer da waren, wenn man sie gebraucht hat.

 

Was versüßt mir mein Leben?

Bücher, Spaziergänge im Wald oder am Meer, Musik, Festivals, Schokolade und Glace, Kuchen oder Muffins backen, die Kinder mit denen ich arbeite, Schreiben und Dichten, Reisen und sich treiben lassen durch fremde Städte. Praktisch verloren gehen um neues zu entdecken. Und klar: Mein Einhorn!

 

Hinterfrage ich meine Handlungen?

Jeden Tag. Ohne Hinterfragen kann man auch nicht an sich arbeiten oder sich und seine Handlungen wahrnehmen. Oder?

 

Was hast du für einen Traum? Und was hindert dich daran, ihn zu leben?

Ich lebe meine Träume. Ich wollte mit Kindern arbeiten – ich wurde Kleinkinderzieherin. Ich bin ausgewandert in die Schweiz vor 10 Jahren, ich schreibe nun seit knapp 2. Jahren an 2. Blogs. Ich reise regelmässig und entwickle mich ständig weiter.

 

Stehe ich mir selbst im Weg?

Ich wünschte ich könnte früher ins Bett, damit ich am morgen früher aufstehen kann und zum Sport. Aber ich bin nun mal eine Eule und keine Lerche. Evtl. wird es ja im Sommer nun besser, wenn er denn mal endlich los geht. Auch das Ding mit den Süssigkeiten..ich nasche einfach zu gern.  Gerade, wenn ich Stress habe…oder müde bin 😉

 

Bin ich gut genug?

Aber Hallo!

 

Angenommen, ich könnte von vorne beginnen: Was würde ich anders machen?

Das kommt drauf an, was man unter „vor vorne beginnen“ versteht.

 

 

So, das waren meine Antworten..wenn du auch mitmachen möchtest, hier wären die Fragen:

  1. Welche Meinung habe ich von mir selbst? Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich aus?
  2. Bitte ich um Hilfe, wenn ich Unterstützung brauche? ( z.B.: beim Möbel aufbauen usw.).
  3. Welche Menschen tun mir gut? Verbringe ich mit ihnen genug Zeit? Falls nein, warum nicht?
  4. Welche positiven Eigenschaften habe ich?
  5.  Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?
  6. Was versüßt mir mein Leben? (mind. 5 Angaben)
  7. Hinterfrage ich meine Handlungen?
  8. Was hast du für einen Traum? Und was hindert dich daran, ihn zu leben?
  9. Stehe ich mir selbst im Weg? (beschreibe es)
  10. Bin ich gut genug?
  11. Angenommen, ich könnte von vorne beginnen: Was würde ich anders machen?

 

 

0

Was ist das Ziel im Leben?

Foto: Paula Deme

Foto: Paula Deme

«Wir dachten, das Leben sei eine Reise, die zu einem wunderbaren Ziel führt. Doch wir haben uns grässlich getäuscht. Es war vielmehr etwas Musikalisches, zu dem man hätte singen und tanzen sollen, solange die Musik gespielt hat.»

Ich habe diese Woche intensiv überlegt, was ich zu diesem Video schreiben soll, doch ich finde das Video und die Message dahinter sprechen für sich. Inspiriert wurde dieser Post vom Mama Blog

Nun will ich euch das Video nicht mehr länger vorenthalten

Alan Watts – Why Your Life Is Not a Journey from David Lindberg on Vimeo.

Lasst es auf euch wirken und macht euch eure Gedanken. Gerade in der heutigen Zeit wo der Druck für die kleinen ins unermessliche steigt und so mancher daran zerbricht ist es wichtig sich gewisse Sachen in Erinnerung zu rufen.

 Für mich heisst es bald: Herbstferien! Entschleunigung!

Und ich freue mich sehr auf Bukarest & meine Begleitung. Der Umzug ist geschafft, die letzten Aufnahmen  sind im Kasten für die erste Staffel meiner kleinen Sendung und neue Projekte sind am Start. Eine davon wird meine erste grosse Lesung sein im November. Anbei noch ein kleines Gedicht, passend zum Thema:

Rush…rush

Wie sie nur hetzen
Wie sie nur rennen
Wann kommt die Einsicht?
Wann das Erkennen?
„Beschäftigt“ sind alle
Alle zu Gange
So sehr da wird einem
Gleich Angst und Bange
Niemand hat Zeit
Denn sie steht nie still
Drehen sich im Kreis
Gefangen im Drill
Sie haben zu lachen verlernt
Denn ernst geht es zu in der Welt
Und haben vor lauter beschäftigt sein
Vergessen, was man „Leben“ nennt

Und  für alle die noch Inspiration suchen was den Herbst anbetrifft hätte ich hier ein paar Ideen:

Basteln mit Kinder im Herbst:

Herbstliche Rezepte:

 

Zum Guten Schluss würde ich gern von euch wissen: Wie geht ihr mit eurem Leben um, mit dem Leben eurer Kinder? Geht`s darum glücklich zu sein oder um einen guten Abschluss und einen „gescheiten“ Beruf? Dürfen die Kinder, Kinder sein? Oder ist es wichtiger drei Fremdsprachen zu können beim Schuleintritt? Rast ihr auf der Karriereleiter hoch mit einem gewissen Ziel? Oder sind euch andere Dinge wichtiger? Lasst uns diskutieren!

Dann wünsche ich euch noch eine schöne Zeit und bis nächste Woche,

 

Nanny Anny