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Bullshit Bingo mit Nanny Anny

„Aber du hast noch nie ein Kind geboren! Du weiss nicht wie das ist mit der Verantwortung!“

Ja, deswegen bin ich anscheinend nicht qualifiziert genug um Kinder zu erziehen. Vergessen wir die Berufserfahrung seit 1999, die Lehre &die Weiterbildungen. Ich wusste nicht, dass man dazu selber ein Kind gebären muss. Bitte teilt das an den Schulen und an den Unis den Lernenden mit, Ausbildung und Studium können sie sich getrost sparen.

Ich glaube das kam da noch nicht an. Ausserdem, wisst ihr nicht wie es ist als Nanny für fremde Kinder verantwortlich zu sein, oder als Gruppenleitung in einer Kita für 12? Wollen wir mal einen Monat tauschen? Danach werden einige von euch anders reden, versprochen. Das Gefühl immer mit einem Bein im Gefängnis zu stehen ist ausserdem echt ein grandisoser Kick!

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Hallo Herbst!

 

Gestern war offizieller Herbstanfang! Und obwohl ich ganz ganz grosser Sommerfan bin, versuche ich nun das beste daraus zu machen. Denn so gesehen, war der Sommer für mich lang. Sehr lang. Er fing nämlich schon auf meiner Rundreise in Italien im April an. Dort konnte man bereits auch Nachts im Kleid und Sandalen rumstreunen, während es in der Schweiz geschneit hatte. Nun wird es Zeit sich einzukuscheln, Kürbis Rezepte auszuprobieren, zu basteln und es einfach mal gemütlicher zu nehmen. Denn im Sommer war ich so gut wie nie zuhause.

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Über Anstand, Respekt und Wertschätzung gegenüber Nannys

Allgemein lässt sich die Tage beobachten, wie der gegenseitige Respekt und die Wertschätzung den Bach runter gehen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch hier in der Schweiz. Zumindest empfinde ich das in meinem Beruf so. Die Wertschätzung gegenüber Erzieherinnen oder Nannys läuft gegen 0. Aber wehe sie sind dann mal nicht da, dann ist das Geschrei gross. Man erinnere sich nur an die Demos der Erzieherinnen und das Gejammer der Eltern und anderen Menschen als die Krippen und Kitas dicht machten.  Ich werde heute ein paar Punkte aufzählen die so gar nicht gehen, aus meinem Nanny Leben.

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Methoden zur Umsetzung 2.0 – Positive Disziplin

Im letzten Beitrag über „Positive Disziplin“ (Abkürzung PD) habe ich euch schon ein paar Methoden verraten, wie man es in den Alltag einbinden kann. Heute soll es weitergehen!

4. Versetze dich in die Welt deines Kindes

Man muss sich bewusst machen, zu was das Kind bereits fähig ist und zu was noch nicht. Nur, weil Kinder fliessend sprechen können, macht sie das nicht zu kleinen Erwachsenen. Man muss sich genau anschauen: Was braucht mein Kind in dieser Phase? Was kann es schon? Was überfordert es? Empathie ist das Zauberwort, wenn es zu Trotz – und Wutanfällen kommt. Schliesslich muss das Kind noch lernen, wie es mit seinem Frust umgehen soll. Und meist ist es gefrustet, weil es etwas noch nicht kann. Empathie, bedeutet nicht, dass man das Kind vor jeder Enttäuschung bewahren soll. Empathie bedeutet: Sich in die Lage des Kindes versetzen und es verstehen.

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„Postive Disziplin“ – die Antworten

Ich hatte euch vor einigen Tagen gefragt, was ihr euch unter „Positiver Disziplin“ vorstellt. Gerne lasse ich euch nun teilhaben, was so als Antwort kam…

Die Antworten:

„Das ergibt für mich soviel Sinn wie liebevolle Strenge (oder die mildere Variante liebevolle Konsequenz) – nämlich gar keinen. Disziplin ist für mich neutral. Wenn man etwas will, dann hat man auch die Disziplin (im Sinne von Durchhaltevermögen, Organisations- und Ordnungswillen etc.). Wenn nicht, dann nicht. Disziplin ist in meinen Augen nicht zu erzwingen, Disziplin kommt von einem selbst oder gar nicht.“

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Ein Tag in meinem Arbeitsleben

Viele fragen sich evtl: Was macht so eine Nanny eigentlich den ganzen lieben langen Tag? Oder: Wie läuft so ein Tag eigentlich ab? Heute lasse ich euch ein wenig hinter die Kulissen schauen.

Diesen Montag

Montagmorgen fange ich meist um 8.30 Uhr an, wir begrüssen uns, ich ziehe die kleine an, wir frühstücken und ich tausche mich mit einem der Eltern aus, was an dem Tag so ansteht, der Einkaufszettel wird geschrieben, der Kühlschrank inspiziert. Bevor ich das Haus verlasse, mache ich einen Menüplan für Montag und Dienstag, Mittwoch habe ich frei. Donnerstag geht das ganze von vorne los. Zu meinen Aufgaben gehört das Mittag- und Abendessen für die Tage an denen ich arbeite.  Um 9.40 Uhr fängt das Eltern-Kind singen an, also verlassen wir so gegen 9.15 Uhr das Haus um pünktlich da zu sein.

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Willkommen 2017!

Vorsätze

Ich hoffe ihr seid gut reingerutscht =) Bei mir war es sehr entspannt und ruhig, was man so von den darauffolgenden Tagen nicht sagen konnte. Ja, was steht dieses Jahr an? Ich werde mich mehr um den Blog kümmern müssen, denn durch die Sendung und den andere Blog fiel der hier echt spärlich aus. Ich werde anfangen mit Checklisten für die Jahreszeiten. Was es damit auf sich hat erfahrt ihr hier bald. Auch ein paar Gastblogger wird es wieder geben, auch ich werde mich mal als Gastbloggerin probieren und auch mal an Blogparaden teilnehmen.

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