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„Postive Disziplin“ – die Antworten

Ich hatte euch vor einigen Tagen gefragt, was ihr euch unter „Positiver Disziplin“ vorstellt. Gerne lasse ich euch nun teilhaben, was so als Antwort kam…

Die Antworten:

„Das ergibt für mich soviel Sinn wie liebevolle Strenge (oder die mildere Variante liebevolle Konsequenz) – nämlich gar keinen. Disziplin ist für mich neutral. Wenn man etwas will, dann hat man auch die Disziplin (im Sinne von Durchhaltevermögen, Organisations- und Ordnungswillen etc.). Wenn nicht, dann nicht. Disziplin ist in meinen Augen nicht zu erzwingen, Disziplin kommt von einem selbst oder gar nicht.“

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Ein Tag in meinem Arbeitsleben

Viele fragen sich evtl: Was macht so eine Nanny eigentlich den ganzen lieben langen Tag? Oder: Wie läuft so ein Tag eigentlich ab? Heute lasse ich euch ein wenig hinter die Kulissen schauen.

Diesen Montag

Montagmorgen fange ich meist um 8.30 Uhr an, wir begrüssen uns, ich ziehe die kleine an, wir frühstücken und ich tausche mich mit einem der Eltern aus, was an dem Tag so ansteht, der Einkaufszettel wird geschrieben, der Kühlschrank inspiziert. Bevor ich das Haus verlasse, mache ich einen Menüplan für Montag und Dienstag, Mittwoch habe ich frei. Donnerstag geht das ganze von vorne los. Zu meinen Aufgaben gehört das Mittag- und Abendessen für die Tage an denen ich arbeite.  Um 9.40 Uhr fängt das Eltern-Kind singen an, also verlassen wir so gegen 9.15 Uhr das Haus um pünktlich da zu sein.

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Verantwortung tragen

„Dann hat dieser unmögliche Mensch meinen kleinen Liebling nicht gesehen und ihm die Suppe über den Kopf geschüttet. Wir mussten ins Krankenhaus! Wie konnte er meinen süssen Schatz übersehen?“

„Diese unmögliche Mitarbeiterin  liess den Milchschaum aus der Maschine raus für meinen kleinen Prinzen, wer konnte den ahnen, dass die Milch heiss war. Er verbrannte sich fürchterlich, denn der Inhalt war heiss. Ich werde diese Person / Firma verklagen!“

„Ich sprach dann mit der Erzieherin bei der Übergabe und währenddessen hat meine süsse kleine Fee sich die Hand in der Türe eingeklemmt. Ich dachte immer sie sei gut aufgehoben in der Krippe, aber wenn das schon passiert, wenn ich dabei bin, wer weiss wie die auf unsere Kinder schauen!“

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1. Jahr Nanny Anny !

Was ist besser als Geburtstag zu feiern? 2.mal Geburtstag zu feiern, an einem Tag! Am 27.08 wurde nicht nur Wasmansonichtsagendarf.com 1. Jahr alt, sondern auch der NannyAnny.net Blog. Yipee! Ein Jahr, Höhen und Tiefen, aber vor allem Höhen, ein Jahr das geprägt war von Arbeit, Arbeit & Arbeit. Aber nun, da es sich mehr oder minder dem Ende neigt, kann ich voller Überzeugung sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich habe SVEB1 (Kursleiterin) Diplom in der Tasche, darf mich nun Berufsbildnerin nennen und Birkenbihl Practicioner 1. (auf dem Weg gerade zum Practicioner 2. und dem Birkenbihl Master) letztes Jahr noch auf der Couch ihre Videos angesehen – heute bereits 4.Module absolviert. In einem Jahr kann viel passieren, auch wenn es schnell an mir vorbei zog =) Nur mein kreatives Schreiben im Fernstudium musste etwas pausieren, da es dann doch alles zusammen zu viel wurde. Vielleicht haben sich einige gefragt, warum der Blog eine etwas längere Pause gemacht hat…das wäre dann die Erklärung. All das, plus der 2.te Blog ist eben immens viel Arbeit!

 

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„Mein Kind kann schon mit 5. Jahren lesen!“

„Mein kleiner Prinz konnte schon mit 5. Jahre lesen. Mensch, was waren wir stolz, er war schliesslich der einzige in seinem Alter der das Lesen beherrschte. Wir übten täglich mit ihm, ausserdem auch schreiben. Ein Jahr später als er in die Schule kam, berichtete seine Lehrerin, dass er ständig den Unterricht störte, schwätzte oder sonstigen Blödsinn veranstaltete. Sie meinte er wäre unterfordert. Dabei meinten wir es nur gut und wollten ihm durch die früher Förderung nur einen Vorteil verschaffen!“

So oder so ähnlich könnten einige Gespräche demnächst ablaufen, denn es wird immer mehr zum Trend, dass Kinder bereits vor Schulanfang lesen und schreiben lernen. Wenn nicht in der Preschool dann zu Hause. Allerdings bedenken die Eltern dabei wenig, dass es absolut kein Vorteil bringt, sondern die Kinder sich langweilen in der Schule, anfangen den Klassenclown zu spielen und sonst wie der Unterricht stören. So können sie schnell zum Aussenseiter werden.

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Osterpause & Infos

Heute in eigener Sache unterwegs. Wie ihr sicher mitbekommen habt, hat Nanny Anny nun ihre eigene Domain und trägt auch ein neues Gewand. Wer mich schon länger begleitet, erwartet evt. ein Osterspecial, tut mir leid ich muss euch enttäuschen. Ich verzichte auf die Specials zugunsten von Pinterest Pins zB Basteln mit Kindern zu Ostern oder leckere Ostermenü Rezepte auf meiner Nanny Anny Seite auf Facebook. Ihr könnt mich dort als Freundin adden oder meine Seite liken. Da es einfacher ist und mit weniger Aufwand für mich verbunden. Ausserdem ist die Auswahl tausendmal grösser, mit Rezeptvorschlägen, Bastelanleitungen, einfach alles, aber guckt selbst. Man kann dort einfach nur schauen oder selber pinnen, es ist wirklich super einfach. Und ich lieeeebe es 😀 Die Kreativität dort kennt schier keine Grenzen.

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Nun sind die Eltern dran!

Hallo ihr lieben

In 10 Tagen feiert mein Blog sein halbjähriges Bestehen. Und da dachte ich mir, ich lasse nun auch mal die Eltern zu Wort kommen. In den nächsten Tagen werde ich ein paar Gastbeiträge veröffentlichen rund ums Thema: Kind & Erziehung und Alltag!  Danke allen die mitgemacht haben für die tollen, interessanten und spannenden Beiträge. Und Danke auch euch, meinen Lesern, für die tolle Unterstützung, den Input, den Austausch, die Kritik und  vor allem für die Treue. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist!

Den Anfang macht heute  Gabriela

 

Der perfekte Tag mit meinem Kind – eine kleine Anleitung

Gibt es eine Anleitung für den perfekten Tag mit meinem Kind. So etwas wie ein Geheimrezept mit Erfolgsgarantie? Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an, dass man etwas ganz Besonderes macht. Vielmehr kommt es darauf an, dass man es macht. Einen Tag, wie er meinem Kind und mir gefällt. Keine Termine, keine Verpflichtungen, kein Haushalt – sondern den ganzen Tag nur Spiel, Spaß & Schabernack.

Wie sagt man so schön: Nichts muss, alles kann … Heute bin ich aufgewacht und habe gedacht: Es ist ein guter Tag für unseren perfekten Tag. Ich lasse mich nicht ablenken durch Pflichten im Haushalt, Einkäufe oder irgendwelche Termine, die sowieso warten können. Ich bin doch in Elternzeit. Deswegen widme ich heute diesen Tag voll & ganz und mit Herz & Seele meinem Kind. Gedacht, getan. Eigentlich haben wir nichts Außergewöhnliches unternommen. Aber es wurde sehr laut bei uns im Haus.

Wir haben schrill geschrien, gellend gelacht, mit voller Lautstärke gebrüllt, lauthals gesungen, kreischend gekitzelt und schallend getobt. Alle Spielzeugkisten wurden ausgeleert und ohne Sinn und Verstand in der ganzen Wohnung verteilt – und selbstverständlich blieb kein Zimmer von dieser Unordnung verschont. Die Musik wurde aufgedreht, um gemeinsam zu singen und zu tanzen. Auf dem Boden wurden wilde Krabbel-Wettkämpfe und frenetische Kuschel-Attacken ausgeführt und in der Badewanne geplanscht und gespritzt. Es wurde gekrümmelt, gekleckert und Dreck gemacht – egal, Hauptsache Spaß.

Das absolute Chaos wurde von uns perfektioniert und immer chaotischer. Doch auch ein perfekter Tag geht irgendwann zu ende – und eh wir uns versahen, war der Abend da. Mein kleiner Rabauke war so müde und geschafft, dass ihm am frühen Abend bei seinen heißgeliebten Haferflocken mit Banane die Augen zufielen. Ganz schnell und ohne Widerreden den Schlafanzug übergezogen, noch einmal ganz doll gedrückt, geknuscht und gekuschelt und ab ins Bett.

Und bereits beim Ablegen schlief mein kleiner Sohn ein – völlig zufrieden, schnarchend und mit einem kleinen Lächeln im Gesicht. Eine Anleitung für den perfekten Tag mit meinem Kind? Einfach machen! Und zwar ohne Plan und Programm, sondern mit viel Herz und Lebenslust auf Augenhöhe mit dem Nachwuchs. Und denk daran: Vergiss die Ordnung und die Pflichten – alles kann warten. Denn der perfekte Tag mit deinem Kind kann auch ein Tag sein, an den du dich – mit einem kleinen Lächeln im Gesicht – noch lange erinnern wirst.

Gabriela findet ihr auch bei  Facebook oder auf  Instagram

 

Schönes Wochenende ihr lieben, am Sonntag kommt der nächste Beitrag!

 

Nanny Anny