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Der Hirnforscher Hüter & die Förderung

Ein interessanter Artikel den ich euch nicht vorenthalten möchte zum Thema Förderung bei Kindern. Mal aus der Sicht eines sehr renommierten Hirnforschers Gerald Hüther. Anbei ein kleiner Auszug:

Was können Eltern tun, um Kindern bei ihrer Intelligenzentwicklung zu helfen?
Intelligenz an sich kann man nicht entwickeln, Intelligenz entwickelt das Kind ganz von allein. Die Eltern müssen nur aufpassen, dass das nicht in die falsche Richtung geht.
Wie kann man seine Kinder dennoch fördern?
Das Schlimmste, das man machen kann, ist, das Kind zum Objekt einer Fördermaßnahme zu machen. Wenn ich versuche, dem Kind etwas beizubringen, dann ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt. Mit jeglichem Versuch, dem Kind von außen etwas aufzuzwingen, geht die innere Lust am Lernen, Gestalten und Entdecken verloren und wird im Keim erstickt. Das passiert vielen Eltern, ohne dass sie das wollen.

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„Mein Kind kann schon mit 5. Jahren lesen!“

„Mein kleiner Prinz konnte schon mit 5. Jahre lesen. Mensch, was waren wir stolz, er war schliesslich der einzige in seinem Alter der das Lesen beherrschte. Wir übten täglich mit ihm, ausserdem auch schreiben. Ein Jahr später als er in die Schule kam, berichtete seine Lehrerin, dass er ständig den Unterricht störte, schwätzte oder sonstigen Blödsinn veranstaltete. Sie meinte er wäre unterfordert. Dabei meinten wir es nur gut und wollten ihm durch die früher Förderung nur einen Vorteil verschaffen!“

So oder so ähnlich könnten einige Gespräche demnächst ablaufen, denn es wird immer mehr zum Trend, dass Kinder bereits vor Schulanfang lesen und schreiben lernen. Wenn nicht in der Preschool dann zu Hause. Allerdings bedenken die Eltern dabei wenig, dass es absolut kein Vorteil bringt, sondern die Kinder sich langweilen in der Schule, anfangen den Klassenclown zu spielen und sonst wie der Unterricht stören. So können sie schnell zum Aussenseiter werden.

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Motzeltern erstreiten bessere Noten für ihre Kinder

„Schulleistungen zu benoten, ist für Schweizer Lehrer oft eine Zitterpartie. Eltern wollen bei Prüfungs- und Zeugnisnoten vermehrt das letzte Wort haben. Eine Primarlehrerin gesteht in der Zeitschrift «Bildung Schweiz»: «Manchmal benote ich das Kind weniger streng, einfach, um meine Ruhe zu haben.» In Ruhe gelassen werden will sie von einem Elternpaar, das ihr den Berufsalltag zur Hölle macht. «Sie schauen mir genau auf die Finger, überprüfen die Lernziele, fragen nach Belegen für dies und jenes.“

„Lilo Lätzsch, Präsidentin des Zürcher Lehrerverbands, bestätigt: «Aus Angst vor einem grossen Elternknatsch machen Lehrer aus einer 4 eine 4,5 oder aus einer 4,5 eine 5.»Für die Lehrer sei es schwieriger geworden, Noten zu geben und Leistungen zu beurteilen.“

Quelle: 20min

Anmerkung : In der Schweiz ist die 6 Bestnote.

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Überehrgeizige Eltern und unnötiger Druck

„An der Hand durch die Luft geschleudert und gezerrt: So haben überehrgeizige Eltern ihre kleinen Kinder am 2. April beim Linzer Jugendmarathon über die Ziellinie bugsiert. Die unfassbaren Bilder belegen: Dass viele Kinder dabei heulten, schien ihre Eltern nicht weiter zu stören.“

 

Quelle: Frauenzimmer

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Eltern gegen Pädagogen – muss das sein ?

In unserer Familie hat noch nie jemand eine 4 im Zeugnis gehabt!“ „Mein Kind muss gar nichts wenn es nicht will!“ „Es hiess: „Jedes Kind wird dort abgeholt wo es steht!“ „Warum muss mein Kind mit 5 Jahren denn eine Schere halten können, immer dieser Druck von den Erzieherinnen!“

Noch nie habe ich so viele Beschwerden von Eltern zu lesen bekommen wie in diesen Tagen. Ich weiss nicht woher diese Einstellung kommt doch werde ich versuchen ihr heute auf den Grund zu gehen. Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Genauso wie Erzieher, Lehrer usw. Doch immer mehr kommt es zu Konflikten, die so nicht sein müssten. Denn nur wenn man gemeinsam an einem Strick zieht, kommt man vorwärts.

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